Sonntag, 18. September 2011

Warum ich EVP und Mirja Zimmermann wähle

Das kann man in einem Satz...
...zusammenfassen. Die Evangelische Volkspartei setzt sich für eine gerechtere Schweiz ein ohne nur auf den eigenen Vorteil zu schauen oder sich alles vom Staat finanzieren zu lassen.

Die in Bern machen...
...genau, was ich will. Wir haben es in der Hand, ob in der Politik weiter sinnlose Grabenkämpfe ausgefochten werden oder ob gemeinsam nach Lösungen gesucht die uns alle vorwärts bringen. Darum wähle ich jemand, der meine Meinung in Bern vertritt.

Kein Vertrag, aber ein Versprechen...
...sich für eine gerechtere Schweiz einzusetzen erhalten wir von Mirja Zimmermann, einer Mutter und angehenden Theologin. Sie aufgrund dieser Beschreibung in eine politische Ecke zu stellen wäre aber falsch. Sie positioniert sich wie ihre Partei, die *jevp (Junge Evangelische Volkspartei), in der Mitte.

In der Mitte heisst nicht...
...keine Meinung zu haben und allen nach dem Mund zu reden. Mirja findet durchaus klare Worte und vertritt klare Positionen, ohne dabei Menschen und ihre Positionen in ein Schema zu pressen, denn sie weiss, dass unser Land nur vorwärts kommt, wenn alle im Boot Platz finden und mitrudern.

Darum schlage ich Euch...
vor, Mirja Zimmermann-Oswald 2x (Liste 11 der EVP) zu wählen. Wenn ihr mehr wissen wollt, fragt sie einfach. Sie stellt sich gerne einer offenen und ehrlichen Auseinandersetzung:

Montag, 12. September 2011

Alle Macht dem Volk, alle Macht der SVP

Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil...
...die Schweizer Regierung wird dazu angehalten, den Willen der SVP zu vollstrecken. Das Wort Volk taucht übermässig viel im Wortschatz der SVP PolitikerInnen auf doch ist es wirklich sein Wille oder der von der Parteileitung der durchgesetzt oder teilweise durchgezwängt werden soll?

6000 Menschen sind eine stattliche Zahl...
...die sich auf dem Bundesplatz zu ihrem Familienfest oder besser Wahlpropaganda versammelt haben. Die Steuerzahler unterstützen diesen Anlass grosszügig mit 1 Mio Schweizer Franken, um Gottes Willen keine Euros, denn man repräsentiert ja das Schweizer Volk.

Das Schweizer Volk besteht für die SVP aus...
...bodenständigen, werterhaltenden, aufrechten Eidgenossen die sich standhaft gegen jediglichen fremden oder besser andersartigen Einfluss wehren. (Meine Interpretation/Verständnis von dem was die Partei sagt und tut) Menschen mit anderer Gesinnung die nicht in ihr Denkschema passen werden ausgegrenzt und abgeschoben. Sie werden von der Parteileitung (meiner Meinung) bewusst herabwürdigend und z.T. mit Ausdrücken bezeichnet die selbst an Orten wo es stinkt auf dem Bauernhof nicht vewendet werden.

Die SVP spielt ein hervorragendes Spiel...
...der Täuschung. Sie legen ihre Finger ganz gezielt und bewusst auf Probleme die in der Tat uns alle betreffen und beschäftigen. Eine Partei die aber wirklich das Wohl des Schweizer Volkes zum Ziel hat sucht aber (meiner Meinung) nach mehrheitsfähigen, tragbaren Lösugnen und lässt es nicht bei "Ausländer raus" (meine Interpretation) bewenden. Wenn die Partei die Möglichkeit hätte aktiv mitzuwirken (Ausländergesetz) dann tritt sie in den Ausstand nur um wieder in die ewig gleiche Rolle zu schlüpfen. Probleme aber keine Lösungen aufzuzeigen.

Was tut die SVP für mich persönlich...
...die Partei die für das Volk spricht und vom Volk (nicht aber von mir) gewählt wird? Zahle ich weniger Krankenkassenprämien - nicht das ich wüsste, denn die SVP zwingt den Staat zu sparen. Zahle ich weniger Steuern - Fehlanzeige, die SVP will in erster Linie die Steuern für Unternehmen senken. Fühle mich sicherer - Nein, denn die SVP kürzt die Mittel für den Staat will heissen weniger Polizeipräsenz. Ist mein Pensionskassengeld sicherer - wo auch, gewisse SVP Politiker befürworten eine Aufweichung der Bestimmungen. Ist mein Arbeitsplatz weniger gefährdet? Im Gegenteil, die SVP bekämpft Gewerkschaften aktiv und passiv. Mit anderen Worten die Partei setzt sich nicht für Anliegen ein, die mich ganz persönlich betreffen. Denn ich fühle mich von gewissen Schweizer (Politiker) garantiert mehr bedroht als von unseren netten Nachbarn aus Ex Jugoslawien.

SVP-Bashing ist verboten...
...und gehört sich nicht für einen Christen. So wurde ich sinngemäss belehrt. Ich mache mich aber meiner Meinung nach schuldig, wenn ich zu gewissen Strömungen schweige. Die Linken sind auch nicht besser. Das stimmt zum Teil, schade ist jedoch, dass alle Linken, auch gemässigte SP-PolitikerInnen von der SVP in einen Topf geworfen werden.

Darum, geht unbedingt wählen damit wir ein Zeichen setzen können. Meinetwegen auch die SVP, denn das ist in unserem Land (im Moment noch) möglich. Wir dürfen eine eigene Meinung und eigene politische Position haben ohne benachteiligt zu werden. Aber bitte geht wählen, denn so machen die in Bern endlich das was wir wollen.

Mittwoch, 7. September 2011

Ist Abtreibung wirklich eine Sünde oder sündigen die Abtreibungsgegner

Die neueste geplante Initiative...
...der Organisation Ja zum Leben will Abtreibung in der Schweiz komplett verbieten. Mehr als ein Editoral und ein paar Zeitungsartikel dazu ist jedoch nicht zu finden. Mein Post basiert darum "nur" auf diesen Quellen, es kann gut sein, dass ich mit meinen Fragen ins Schwarze treffen oder auch nicht. Die Frage ob Abtreibung für ihn Sünde ist oder nicht muss jeder für sich beantworten, ich habe kein Recht Frauen die abgetrieben haben zu verurteilen oder der Sünde zu bezichtigen.

Die Abtreibungsgegner sind vor allem...
...in christlich freikirchlichen Kreisen zu finden. Die Argumente gegen die Abtreibung werden vor allem mit dem 6. Gebot Du sollst nicht töten begründet. Ansonsten werden die Bibelstellen  je nach Position des Gegeners zusammengemischt. Diese werden nach Lust und Laune interpretiert und danach zur allgemein christlichen Norm oder noch besser göttlichem Gesetz erklärt.
 
Das sind wahrlich erschlagende Argumente...
...gegen eine Abtreibung. Frauen die sich dazu entschliessen werden je nach Standpunkt als Sünderinnen oder sogar Mörderinnen bezeichnet. Dabei wird bewusst übersehen, dass die Mehrheit  in unserem Land diese Ansichten und den Glauben nicht teilt.
 
Wer steht im Vordergrund...
...der Mensch und seine Nöte oder die Durchsetzung der Bibel (und deren Interpretation) als alleingültiges Gesetz in der Schweiz? Gewisse (politische) Kreise haben sich genau das zum Ziel gesetzt, die Bibel als den massgeblichen Massstab in unserem Land durchzusetzen.
 
Ist der Weg eines kompletten Verbotes...
...wirklich der richtige? Wäre es nicht sinnvoller, uns einzusetzen, dass eine Frau die ungewollt schwanger wurde keine Benachteiligung (z.B. finanziell oder beruflich) erfahren muss? Werden nicht am Schluss die Menschen mit dem Gesetz erschlagen die wir eigentlich unterstützen sollten?
 
Ich bin kein Befürworter von...
...Abtreibungen, kann aber verstehen, dass Frauen in gewissen Situationen keinen anderen Ausweg sehen. Die Frage wann ein Leben beginnt und aufhört kann ich nicht beurteilen. Sie wird unter Philosophen, Wissenschaftlern und selbst unter Christen kontrovers (gegenteilig) diskutiert. Ich würde mir darum niemals anmassen einen Menschen desswegen zu verurteilen. Wenn ich mich aber für ein gesetzliches Verbot einsetze, zwinge ich den anderen meine Meinung auf. Ich verwehre ihnen das Recht sich selber entscheiden zu können und bevormunde so meine Mitmenschen.

Ich unterstelle niemandem etwas...
...bitte aber euch zu überlegen, wem eine neue Initiative mit einem kompletten Verbot von Abtreibungen nützt und wem sie am Ende wirklich schadet. Im Gegensatz zu vielen anderen setzt sich die Organisation Ja zum Leben mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten für die Frauen in Not ein. Wenn in diesem Punkt mehr geschieht wäre für viele die Abtreibung nicht der vermeintlich letzte Ausweg.