Samstag, 30. April 2011

ZDF Sendungen downloaden und OFFLINE sehen - mit einem genialen Tool

Die ZDF Mediathek...
...ist "super genial". Meine Frau liebt Pilchner und ich historische Dokumentationen. Gemeinsam lieben wir ...  uns ... und wenn es ums Fernsehen geht Krimis. Mit der Mediathek können wir die Sendungen bis 1 Woche später anschauen aber das war es dann auch.

Wir besitzen kein TV-Gerät...
... und somit auch kein Recorder (und zahlen trotzdem  schön brav die BILAG Gebühren). Bis ich das absolut geniale Tool gefunden habe um die Sendungen vom ZDF runterzuladen und wann auch immer OFFLINE in bester Qualität und ohne Unterbrechungen (bei schlechter Internetverbindung) anzusehen.

Das Tool heisst...
...auch Mediathek (ein bisschen verwirrend), die Homepage befindet sich hier. Es ist buchstäblich kinderleicht zu bedienen. Nach dem Start öffnet sich ein browserähnliches Fenster mit Kapitelübersicht und Suchfunktionen. Die Sendungen können direkt angeschaut werden (Quicktime) oder einzeln/mehrere zusammen runtergeladen werden. Zum späteren anschauen, empfiehlt der Programmierer (und ich auch) den VLC-Player (gratis).

Ist das legal...
...nach meinen Informationen ja. Wenn z.B. eine Radio oder TV-Station einen Podcast zur Verfügung stellt, wird diese Datei in iTunes auch lokal gespeichert und kann wann auch immer angeschaut werden. Was nicht erlaubt ist, die runtergeladenen Sendungen selber ONLINE weiter zu verbreiten. Es empfiehlt sich, die staatlichen Empfangsgebühren (auch für TV) zu bezahlen, denn wenn man erwischt wird kann es teuer werden.

Das Tool ist zwar gratis...
...aber eine Spende ist erbeten und die lege ich jedem regelmässigen Nutzer auch ans Herz. Die Höhe der Spende steht jedem frei nach seinem Gutdünken und finanziellen Möglichkeiten.

Sorry, Macuser only...
...dieses Tool gibt es nur für Mac (event. ein Grund zum Wechseln ;-) ... Es gibt zwar auch Möglichkeiten mit dem Internet Explorer (Schauder) aber da ich Mac - und Open Source bevorzuge überlasse ich es Euch, danach zu googlen.

Donnerstag, 28. April 2011

Smoke macht jeden Macuser zum Künstler

Zeichnen auf dem Computer...
...war noch nie mein Ding. Programme wie CorelDraw und wie sie alle heissen sind oft teuer und bis man ein Bild zustandebringt, dass nicht an die ersten Zeichnungen vom Kindergarten erinnert vergeht eine sehr lange Zeit. Die Maus ist und bleibt definitiv kein Pinsel. Gut, die Maus muss man nach Gebrauch nicht auswaschen und in Reiniger einlegen. Doch mit Smoke wurde alles anders. Es ist kein Zeichnungsprogramm im üblichen Sinne aber es macht wirklich jeden Macuser (sorry keine PC-Version) zum Künstler. Dieses Bilder habe ich buchstäblich in Sekunden erstellt.



Have you ever painted with Smoke...
...hast du jemals mit Smoke gezeichnet? Nicht, dann probiere es aus, auf der Homepage von Neatberry gibt es eine Demoversion zum kostenlosen download (die erstellten Bilder werden mit einem Vermerk versehen). Ansonsten ist das Programm kinderleicht zu bedienen. Parameter wie Farbwechsel, -spektrum etc. können individuell eingestellt werden. Sie zu beschreiben ist sinnlos, ausprobieren und spielen ist viel besser.

Ich liebe 100seitige Handbücher...
...nein nicht wirklich. Bei Smoke beschränkt es sich auf eine Seite. Eigentlich reicht es auch, sich den Screencast (Video) anzusehen (wird mit dem Firefoxbrowser nicht korrekt dargestellt, bitte Safari verwenden).

Der Preisunterschied in Apples App Store...
...zu der Homepage der Firma beträgt CHF 3.00 - vom Umrechnungskurs kann er nicht stammen, denn der hat man bei einem Kauf via Neatberry auch. Es ist nur zu hoffen, dass die Differenz den Entwicklern zugute kommen, ich vermute aber, dass dieser Betrag bei Apple bleibt.

Freitag, 15. April 2011

Ist die Freikirche Chrischona eine Sekte?

Die Freikirche Chrischona...
...wird im Blick wieder einmal zum Anlass genommen um über die Gesinnung und Einstellung von Menschen herzuziehen, die ihren christlichen Glauben aktiv bzw. anders als die Mehrheit leben wollen. Doch wirklich etwas neues als die althergebrachten Vorurteile stehen nicht drin. Als ich den Artikel gelesen habe, dachte ich für den Autor Peter Padrutt ist es unmöglich schön und gläubig zu sein. Die Weisheiten von Hugo Stamm, dem einzig wahren Sektenexperte der Schweiz empfinde ich persönlich als nicht sehr weise. (Artikel im Blick).

Chrischona keine Sekte im klassischen Sinn..
Zitat Hugo Stamm aus dem Artikel :«Die Gläubigen von Freikirchen wollen unter sich sein. Weil sie denken, dass die Aussenwelt – dazu gehören sogar die Landeskirchen – nicht den richtigen Glauben hat.» Chrischona sei aber wie alle Freikirchen keine klassische Sekte, so Stamm. «Aber es gibt aber durchaus sektenhafte Züge. Dazu gehören die fundamentalistische Auslegung der Bibel und ein ausgeprägter Endzeit-Gedanke.» Und auch, dass die Anhänger zehn Prozent ihres Gehalts an ihre Kirche abgeben sollten. Ende Zitat

Was Hugo Stamm verschweigt oder...
...vergisst, ist die Tatsache, dass es Menschen gibt die eine eigene Meinung haben. Menschen die individuell denken, überlegen und handeln. Auch in den Freikirchen oder gem. Hugo Stamm Sekten, denn das ist für ihn mehrheitlich dasselbe ist es problemlos möglich eine eigene Meinung zu haben und deswegen nicht gleich ausgestossen zu werden.

Freikirchen evangelisieren alle...
...auch so ein Vorurteil. Wenn man laut Herr Stamm nicht gleich offen auf der Strasse mit allen über seinen Glauben sprechen will, sei dass weil die anderen Mit- und Nebenmenschen ungläubig sind (nicht den richtigen Glauben) haben. Diese Aussage stimmt so nicht. Ich selber war in verschiedenen Freikirchen und ausnahmslos alle sagen von sich, dass sie nicht die alleinseeligmachende Gemeinschaft sind. Auch die Bewegung-Plus sieht sich z.B. als Teil eines Ganzen. Ich behaupte mal, dass Herr Stamm sein Wissen hauptsächlich auf den Aussagen baut, von Menschen die von den Freikirchen enttäuscht wurden. Das finde ich gut und gehört zu einer ausgewogenen Information dazu aber...

Es gibt immer zwei Seiten...
...und wenn ich Experte über oder von etwas sein will, ist es aus meiner Sicht unabdingbar, dass ich von aussen und von innen auf die Sache schaue. Wenn Herr Stamm also über die Freikirchen herzieht sollte man eigentlich meinen können, dass er auch Standpunkte von Menschen einbezieht, die immer noch in den Kirchen aktiv sind.

Es gibt nicht nur die Bibel...
...auch in der Pfingstmission werden durchaus auch andere Bücher gelesen. Wenn man die unaufhörlich wiedergekäuten Aussagen hört, könnte man meinen dass in den Freikirchen jeder Schritt im Leben 1:1 in der Bibel steht und nur gegangen werden kann. Ja, es ist wahr, die Bibel hat für viele Leute einen anderen oder wichtigen Stellenwert aber selbst da ist es durchaus möglich eine eigene Meinung zu haben. Es gibt so viele Arten die Bibel auszulegen und zu interpretieren wie es Menschen gibt und kein Mensch hat das recht von sich zu behaupten dass er die einzig richtige Art gefunden hat. Selbst das Thema Sex vor der Ehe wird in den Freikirchen durchaus kontrovers diskutiert. Es heisst nicht, wenn die Gemeindeleitung klar Stellung bezieht, dass alle Mitglieder gezwungenermassen 120prozentig dem folgen müssen. Menschen, die sich für den christlichen Glauben entschieden haben kommen nicht in den Himmel, weil sie besonders heilig gelebt, die Bibel wortwörtlich genommen oder immer den 10. Anteil ihrer Einkünfte der Kirche gespendet haben. Sie kommen alleine durch die Gnade und die Vergebung durch Jesus zu Gott. Christen sind dadurch nicht besser als andere Menschen, sie wissen, dass sie es nicht alleine schaffen und holen sich deshalb Hilfe.

Sonntag, 10. April 2011

Die EDU Nachfolgerin der atomaren Schöpfung?

Wir nehmen Verantwortung...
...gegenüber dem Schöpfer, der Gesellschaft und dem Staat wahr. Dieser Satz steht ganz prominent auf der Homepage der Eidgenösisch-Demokratische Union unter "Über uns". Das heisst alles aber auch nichts, denn Verantwortung ist eine Frage der Definition und aus meiner Sicht eine politisch gefärbte Aussage und eigentlich im Wiederspruch zu der Maxime der Partei klare (christliche) Werte zu vertreten.

Verantwortung heisst meiner Meinung...
...Sorge tragen zur Schöpfung die uns von Gott anvertraut worden ist. Sorgsam mit den Ressourcen unserer Erde umgehen so, dass auch kommende Generationen in und von ihr leben können. Auf die Schnelle habe ich in der Bibel keinen Spruch gefunden, der uns beauftragt unsere Schöpfung zu bewahren. Somit wäscht die EDU ihre Hände in Unschuld, denn was nicht direkt in der heiligen Schrift zu finden ist hat für sie wenn überhaupt nur eine untergeordnete Bedeutung (meine persönliche Interpretation).

Ein Ausstieg aus der Atomenergie ist unrealistischer...
Irrweg ohne vernünftige Ersatzlösung, das schreibt Altnationalrat Markus Wäfler im EDU-Parteiorgan Standpunkt vom April 2011. Es gibt also keine andere Lösung weder Wasserkraft noch Sonnenenergie oder andere erneuerbaren Energien? Sind wir wirklich gezwungen unseren Kindern und Grosskindern atomarer Abfall zu schenken der über tausende von Jahren sie noch anstrahlt? Ich kann wirklich nicht nachvollziehen wie Politiker solche öffentliche Aussagen publizieren? Aus meiner Sicht ist es verantwortungslos "nur" auf das atomare Pferd zu setzen (denn es gibt keine vernünftigen Ersatzlösungen).

Wenn man nicht der Linie folgt...
...dann wird man in der SVP gerne als Linker, Grüner und Kommunist bezeichnet. In der EDU wird sehr schnell  in Frage gestellt ob man überhaupt Christ sei. Ich bin kein Grüner und trotzdem mache ich mir Gedanken über unseren Umgang mit den Rohstoffen. Ich bin kein SPler und trotzdem frage ich mich wie wir der Armut in unserem Land begegnen können. Ich bin kein Kommunist und trotzdem frage ich mich ob der globale und offene Markt für alle sinnvoll und vorteilhaft ist.

Es gibt Christen, die können nicht diskutieren...
...was ich selber erlebt habe. Ich frage und hinterfrage gerne, den ich möchte die Beweggründe der Menschen mit Macht kennen. Dabei erlebe ich in christlichen Kreisen sehr wenig eine offene Auseinandersetzung mit dem Thema. Man ist nicht bereit die eigene Position zu überdenken. Diskussionen werden oft nur dazu verwendet um den "Gegner" zu der eigenen Meinung zu bekehren. Doch ich will jetzt nicht unfair sein, solche Eigenschaften gibt es wohl in allen politischen Gruppierungen, doch bei den Gläubigen ist meiner Meinung nach ausgeprägter, denn einem Pfarrer wiederspricht man (plakativ ausgedrückt) nicht.

Es muss einen Gewinner und einen...
...Verlierer geben. Es ist nur schwer möglich, dass wir nach einer Diskussion auseinander gehen und sagen können: In gewissen Fragen hast Du in anderen Fragen ich recht. Diese Haltung prägt unsere Politik und wiederspiegelt sich sehr gut in der Arena. Eigentlich sollten alle Politiker für alle arbeiten. So wie es Ghandi sagte: "Wenn es um Indien geht, bin ich Hindu, Moslem, Christ und Jude zugleich." Doch unsere Politik wird von Grabenkämpfen geprägt. Es gibt meiner Meinung nach niemand im Bundeshaus der nicht irgendwo irgendwelche Interessen vertritt. Überspitzt gesagt sollte die SVP auch die Interessen von Sans-Papier vertreten, die PdA sich für eine geringere Steuerbelastung von Unternehmen einsetzen, denn die Schweizer Politik bestimmt das Leben von allen Menschen die in der Schweiz leben

Dienstag, 5. April 2011

Die Halbwertszeit des Fukushimaeffekts

Der Wind hat gedreht...
...von links nach rechts von oben nach unten sind nun plötzlich alle gegen die böse Atomenergie. Selbst die EDU hat an ihrer Delegiertenversammlung den Ausstieg aus der Kernergie beschlossen obschon sie vorher je nach politischem Vertreter vehement für den strahlenden Strom war.

Panik, profitieren, echtes Umdenken...
...im Moment sind die Reaktionen auf die Katastrophe in Japan so verschieden wie die politischen Positionen im Land. Sogar die SVP will mit weniger Ausländer ein Atomkraftwerk einsparen. Aber wie heisst es so schön: "Die Worte hör ich wohl aber mir fehlt der Glaube."

Ich kann nicht beurteilen...
...was die wirklichen Beweggründe für die Aktionen oder Reaktionen sind. Darum darf ich eigentlich auch nicht urteilen oder verurteilen.  Darum versuche ich es einmal diplomatisch auszudrücken. Einige Kehrtwenden von politischen Kräften unseres Landes haben mich sehr überrascht wenn nicht überrumpelt. Es kann gut sein, dass Fukushima bei einigen zum ernsthaften überdenken der Positionen geführt hat. Möglich ist aber auch wie nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl, dass die Betroffenheit mit der Zeit abnimmt.

Ich wünsche mir, dass der Fukushimaeffekt...
...eine gleich lange Halbwertszeit wie das Uran hat, dass dadurch unser Land verändert wird und die richtigen Energien richtig gefördert werden. Doch solange die Stromkonzerne und bürgerliche Politiker mit der Stromlücke drohen, solange ein Mitglied der AXPO Geschäftsleitung vor nicht allzu langer Zeit erzählt Atomstrom sei CO2 neutral und desshalb die Lösung glaube ich (noch) nicht an eine nachhaltige Veränderung. Ich hoffe aber immer noch...