Mittwoch, 27. Januar 2010

STI Buschauffeur flucht in Gegenwart von Kunden

Die Verwendung von Kraftwörtern...

...oder fluchen tut manchmal sehr gut. Wenn man sich dabei nicht vergisst und anfängt zu beten wie z.B. Gott verdamme mich o.ä.


Absolut tabu...

...ist dabei das Fluchen in Gegenwart von Kunden. Das scheint bei der STI nicht zu gelten. Leider bin ich gezwungen die Dienst (???) leistungen von diesem Unternehmen fast täglich in Anspruch zu nehmen. Nun habe ich etwa zum 3. Mal erlebt, dass ein Chauffeur Kunden in einem Ton anfährt den man durchaus als Fluchen bezeichnen kann. Freundlichkeit scheint bei diesem Betrieb bei (ein paar schwarzen Schafen) ein absolutes Fremdwort zu sein.

Evelntinosteward als Zugsurfer auf dem Wagendach

Im Oberdeck werden sie von der Elvetionrailbar bedient...

...so tönte es Heute im IC 07:00h ab Bern in einem normalen einstöckigen EW4-Wagen. Man stelle sich vor, ein Elvetinosteward mit seiner Bar bei mehr als 100km Fahrt auf dem Wagendach. Dem werden doch die Kunden, die sich auch aufs Wagendach wagen, alle fortgeblasen.

Samstag, 23. Januar 2010

Ein CMS für Dummies

Hilfe - wie ich installiere ein CMS...

...wenn jemand mit einem FTP-Programm umgehen kann, ist das kein Problem - könnte man meinen. Ich habe diverse CMS ausprobiert - bei allen ging es nicht so wie ich dachte. Einmal war das Design zum Heulen - ein ander Mal konnte ich partout keine Seite erstellen bis ich auf das...



...gestossen bin. Es ist in deutscher Sprache, einfach zu bedienen und hat sinnvolle Zusatzmodule wie Forum, Photoalbum, Newsletter, geschützter Bereich u.v.m. Das CMS kommt ohne Datenbank aus, was die Installation bzw. Konfiguration noch zusätzlich vereinfacht.


Ideal für den Verein...

...nur ein kleiner Nachteil gibt es. Auf eine unterteilte Benutzerverwaltung in Administrator, Redaktoren etc. muss verzichtet werden. Dafür gibt es recht ausgebaute Designmöglichkeiten und es ist gratis.

Freitag, 22. Januar 2010

In Thun kennt man keinen Fahrplan (STI)

Fahrplan und STI...
...(die städtischen Busbetriebe) das ist reine Glücksache. Ein Bus fällt aus - das ist keine Ausnahme. Ein Bus fährt zu früh - ganz nach Laune des Chauffeurs. Der letzte Zug abwarten - je nachdem ob der Chauffeur noch etwas los hat.

Die Perronbezeichnung...
...ohne Logik. Der Bus Nr. 5 fährt ab Perron 7??? Perron - naja - ein kleines Trottoir das die Chauffeure gerne als Bussprungbrett benutzen wenn sie die Kurve nicht ganz kriegen.

Fahrstiel...
...manchmal so gestört, dass Passagiere hinfallen auch wenn sie sich gut festhalten. Manchmal wäre die Bezeichnung Lastwagenchauffeur zutreffender.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Frauen müssen immer besser sein

Frauen müssen sich beweisen...

...bis von ihren männlichen Kollegen im Beruf als gleichwertig angesehen werden. Sie müssen herausragende Leistungen zeigen damit sie vom Chef wegen ihres Können und nicht wegen den Beinen bemerkt werden.

Dicke sind doch alle faul...

...denn sie fressen nur. Sie haben z.B. im Verkauf schlechtere Chancen, denn das Auge kauft mit.

Sozialhilfebezüger sind...

...Schmarotzer und wollen einfach nicht arbeiten.

Wir haben alle Vorurteile...

...zugeben würde das niemand offen. Es ist tragisch wie schnell wir sie aufnehmen und uns zu eigen machen und sogar weiterverbreiten.

Aus Vorurteil wird Urteil und dann eine Verurteilung.

Montag, 18. Januar 2010

Gerichtsentscheid fördert Kindesmissbrauch

Wenn ein Fussballtrainer Kinder sexuell missbraucht...

...kann er nach einer (in der Regel milden) Strafe wieder als Trainer arbeiten. Ein generelles Betretungsverbot von Sportanlagen beschneide sowohl die von der Bundesverfassung geschützte Bewegungs- als auch die Wirtschaftsfreiheit in unzulässiger Weise, stellte das Verwaltungsgericht fest.


Das Wohl des Kindes kommt bei unseren Gerichten zu kurz...

...der Entscheid des Gerichts öffnet dem Sexualstraftäter Tor und Tür um sich wieder "zu vergreifen". Strafen sollten schmerzen. Die Opfer leiden oft lebenslänglich an solchen traumatischen Erlebnissen. Dieses Urteil ist schlicht und einfach ein Hohn. Würde das Gericht auch so entscheiden, wenn die eigenen Kinder in solch einem Fall von einem (Wiederholungs)Täter missbraucht worden sind???

Quellenangabe

Freitag, 15. Januar 2010

Missbrauch von Gottes Namen

Was rauskommt...
...wenn gewisse Prediger den Mund aufmachen ist oft von dem was hinten rauskommt nicht zu unterscheiden.

Pat Robertson ein US Prediger...
... und ehem. Präsidentschaftsksndidat soll gesagt haben, dass das Erdbeben in Haiti sei das Ergebnis eines Pakts mit dem Teufel von Haiti. Wenn die Bibel wörtlich genommen wird, wäre das rein theoretisch (theoretisch!!!) möglich (z.B. die Plagen in Aegypten).

Aber wer spricht...
...durch Pat Robertson? Gott, der Teufel oder ein typischer Ami? Dieser Mann scheint zu vergessen, dass es in Haiti auch gläubige Christen gibt die er beschuldigt ronen Pakt mit dem Teufel eingegangen zu sein.

Es gibt Christen...
...die Gottes Namen missbrauchen. Sie entziehen sich so einer ernsthaften Auseinandersetzung und Kritik an ihren Aussagen. Gott ist allmächtig und unfehlbar. Doch selbst die Propheten in der Bibel waren auch nur Menschen.

Sonntag, 10. Januar 2010

Youtubefilme auf dem iPOD oder iPHONE

Dazu gibt es eine kurze kostenlose Antwort...

...mit Tooble. Dieses geniale Gratistool gibt es unter tooble.tv Das Programm starten, Clip Suchen, Downloaden, Konvertierung und einfügen in die iTunes Bibliothek erfolgt automatisch.
Das Teil gibt es für Windows und Mac zum Download gratis.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Die Lösung für die Krise der Freikirchen

Freikirchen in der Krise...

...die Freikrichen leben vom Schwung vergangener Jahre, der Motor ist aber schon länger am stottern oder bereits abgestorben. Abgesehen von ein paar Trendkirchen stagnieren die Mitgliederzahlen oder sind rückläufig. Christen werden immer mehr in den Fundamentalismustopf geworfen und von der Gesellschaft geächtet.


Viele Probleme sind hausgemacht...

...Geltungsdrang, Egoismus, Lügen u.ä. sind in Freikirchen ebenso zu finden wie anderswo. In christlichen Kreisen werden sie aber zu lange nicht thematisiert, todgeschwiegen. Von diesem Hintergrund spielt die Thematik des Buches von Wayne Jacobsen/Dave Coleman: Der Schrei der Wildgänse.


Wenn man dieses Buch umsetzen will...

...dann kann man es auf den Satz: "Jesus und ich" reduzieren. Gemeinde und Strukturen, Programme und Pläne sind (übertrieben und plakativ ausgedürckt) vom Teufel. Gemeinden und Strukturen müssen umgekrempelt oder noch besser aufelöst werden. Man trifft sich als locker zusammengewürfelte Gemeinschaft ganz so nach Lust und Laune - oh pardon von Gott geführt.


Bedenklich finde ich...

...dass dieses Buch Kultstatus geniesst und in gewissen Gemeinschaften schon fast zum Dogma (Gesetz) erhoben wird. In Freikirchen gibt es - wie üblich auch nur Menschen. Es gibt Probleme die endlich angesprochen und angegangen werden sollten. Aber gleich mit allen Tradition zu brechen und den Glauben oder Gott neu zu erfinden erachte ich als gefährlich. Das führt z.B. dazu dass wenn sich zwei oder drei Christen im Pissoir treffen das übertrieben ausgedrückt als Gottesdienst bezeichnet werden könnte.


Jesus war ein Revolutionär...

...er hat die damalige Ordnung oder Kirchen (Pharisäer) scharf kritisiert und sich gegen sie gestellt. Hätten wir einen solchen Mann nicht auch in unserer Zeit nötig, der die bestehende Ordnung so aufmischt? Nach meinem Verständnis wurde damals die Kirche nicht abgeschafft. Sie wurde in eine andere Form überführt. Warum meinen einige Christen nun, dass die traditionellen Gemeinden für ihren Glauben schädlich sind? Warum suchen viele Menschen nach teilweise obskuren Arten der Zusammenkunft und nennen es Gottesdienst und Gemeinde?


Erneuerung nicht Umsturtz...

...ist aus meiner Sicht die Lösung. Ist wirklich so viel am traditionellen Gemeindebild falsch dass es abgerissen und neu aufgebaut werden muss? Kann es sein, dass wir in 5, 10 oder 20 Jahren wieder am gleichen Punkt stehen? Die neuen Gemeindemodelle welche jetzt in den Himmel gehoben wurden gelten dann als veraltet und überholt. Warum können wir nicht den Teil aus dem Erbe unserer Väter übernehmen, der sich bewährt hat?

Dienstag, 5. Januar 2010

Leben wie Jesus

Leben wie Jesus...

...aber in der Welt von Heute. Den folgenden Artikel habe ich auf der Internetseite vom christlichen Medienmagazin pro gefunden. Weil solche Artikel in der Regel nach einiger Zeit wieder gelöscht werden habe ich ihn in meinen BLOG kopiert.



Ein Extremist der Liebe

Shane Claiborne ist Buchautor, Evangelist, Prediger – und Mönch. Die von ihm gegründete Gemeinschaft "The Simple Way" lebt in einem Armenviertel Philadelphias und kümmert sich um die Mittellosen der Stadt. Shane Claiborne will leben, wie Jesus es vor 2.000 Jahren vormachte – er ist ein Aktivist der Nächstenliebe.

"Hi, ich rufe aus den USA an. Ich wollte eigentlich mit Mutter Teresa sprechen oder mit den Missionarinnen der Nächstenliebe – Ich würde sie gerne besuchen."Sie sitzen auf dem staubigen Steinboden, in den Kirchenbänken oder stehen vor dem Altar. Die St. Edwards Kathedrale in Philadelphia ist gefüllt mit Obdachlosen, Studenten, Alternativen, Müttern, Vätern, Kindern. An diesem Abend verbinden sie nur zwei Dinge: Der Traum von einer anderen Welt und das Stück Brot in ihrer Hand. Für ihr vielleicht letztes gemeinsames Abendmahl konnten sie keine Hostien finden. Stattdessen gibt es trockene Brötchen und schal gewordenen Traubensaft. Die abrissreife Kirche, die vielen Obdachlosen seit Monaten als Schlafstätte dient, soll geräumt werden. Doch es gibt eine Gegenbewegung: Studenten der städtischen Universität sind gekommen, um die Kirche besetzt zu halten, so lange, bis die Evakuierung abgesagt wird.

Während vor den Toren Polizisten auf ihren Einsatz warten, werden die Demonstranten im Innern des Gebäudes still zum Gebet. Dann erklingt eine tränenerstickte Stimme: "Jeder, der hier bleibt, riskiert eine Festnahme. Wer dennoch bleiben will, gibt bitte Handzeichen." Viele Arme gehen nach oben, auch die eines Mannes mit Rastazöpfen und Kopftuch. "Warum machst du das?", fragt ihn ein kleines Mädchen. "Möchtest du hier bleiben?", fragt Shane Claiborne zurück. Sie bejaht. "Und deshalb melde ich mich", sagt er. Es war vor allem dieser Abend, der Claibornes Leben für immer veränderte. Die Kirche wurde nicht evakuiert. Durch das große Medienecho fanden die Obdachlosen Hilfe und Unterkünfte. Am Ende musste niemand mehr in den alten Gemäuern übernachten, an deren Außenwänden am Räumungsabend ein Banner mit der Aufschrift flatterte: "Wie können wir sonntags einen Obdachlosen anbeten und ihn montags abweisen?"

Claiborne hat diesen Abend nie vergessen. Aus dem Studenten ist ein Extremist der Nächstenliebe geworden. Heute kann man ihn optisch kaum noch von den Obdachlosen unterscheiden, die er damals schützte. Die langen verfilzten Rastazöpfe werden von einem Kopftuch aus der Stirn gehalten. Seine Füße stecken in Schuhen, die an vielen Stellen aufgeplatzt sind und wieder zusammengenäht wurden. Der braune Pullover ist hinten länger als vorne, die Nähte sind schief und ausgefranst. Claiborne hat sich eins gemacht mit denen, für die er kämpft. Er lebt in einem der ärmsten Stadtteile von Philadelphia in einer Lebensgemeinschaft, die Nächstenliebe so weitergeben will, wie es die Bibel ihrer Ansicht nach lehrt. Ohne Kompromisse. "Jesus hat mein Leben ruiniert", sagt der 34-Jährige, wenn man ihn nach seiner Bekehrung fragt. Dabei lächelt er, als könne es nichts Schöneres geben. Lediglich zwei breite Ohrringe zeugen noch von einem früheren Leben, in dem er zu den coolen Jungs der High-School gehörte.

Jesus – wie ein Sonderangebot bei Wal-Mart

Claiborne wächst in Tennessee auf, mitten im amerikanischen "Bible Belt". Hier ist es außergewöhnlich, nicht gläubig zu sein. Gemeinde reiht sich an Gemeinde, eine christliche Veranstaltung löst die andere ab. Claiborne lernt den Glauben in einer methodistischen Freikirche kennen, nimmt ihn für sich an, arbeitet in der Gemeinde mit und besucht christliche Sommercamps und Gottesdienste. "Manchmal kam es mir vor, als sei Jesus ein Supersonderangebot bei Wal-Mart", sagt er heute über seine Jugend. Sich zu bekehren, wiedergeboren zu werden, sei toll gewesen, aber nicht authentisch genug. Er habe das Christsein konsumiert, als sei er an Bulimie erkrankt: Essen und wieder erbrechen, ohne zu verdauen. Die Botschaft hören, sie weiter erzählen, aber nie verstehen, was sie wirklich meint.

Während seines Studiums in Pennsylvania, Illinois und später am Willow Creek College beginnt Claiborne, zu verdauen. Das Ergebnis ist radikal. Er lernt Studenten kennen, die regelmäßig in die Stadt gehen, um mit Obdachlosen ihre Zeit zu verbringen. Er geht mit und entdeckt eine neue Welt: "Es wurde immer schwieriger, in unsere gemütlichen Zimmer zurückzugehen und unsere Nächsten in ihren Pappkartons zurückzulassen", erinnert er sich heute. Die Gruppe beginnt, auch ihre Nächte auf der Straße zu verbringen. "Ich habe von den Tränen obdachloser Mütter mehr gelernt, als je durch irgendeine systematische Theologie", sagt Claiborne.

Nach dem Abenteuer von St. Ed beschließen die jungen Christen, ihr einziges noch lebendes Vorbild in Sachen Nächstenliebe aufzusuchen. "Liebe Mutter Teresa, wir wissen nicht, ob Sie in Kalkutta Praktika anbieten, aber wir würden gern mal vorbei kommen und uns ein bisschen umsehen", schreiben Claiborne und eine Freundin damals an die Nonne. Als keine Antwort kommt, beginnt Claiborne, Klöster und katholische Einrichtungen in den USA anzurufen. Schließlich erreicht er eine Oberin in der Bronx, die ihm eine Nummer in Kalkutta gibt. Betend ruft er in Indien an. Und jemand nimmt tatsächlich den Hörer ab.

"Ja?"

"Wir sind die Missionarinnen der Nächstenliebe. Ich bin Mutter Teresa."

Sie lädt Claiborne nach Kalkutta ein – ohne zu wissen, wo er dort schlafen wird und wer ihn versorgt. Betten für Gäste gibt es in den Räumlichkeiten der Nonnen nicht.

"Gott sorgt für die Lilien und die Spatzen, Gott wird für euch sorgen. Kommt einfach."

Das tut der Student. Drei Monate lang arbeitet er mit den Missionarinnen der Nächstenliebe unter Leprakranken und Sterbenden. Vormittags hilft er in einem Waisenhaus für behinderte Kinder aus, nachmittags in einem Hospiz. Claiborne trifft Radikale wie ihn, die aus aller Welt angereist sind, um den Ärmsten zu helfen. Eine besondere Inspiration wird für ihn ein Deutscher namens Andy. In seiner Heimat war er wohlhabend gewesen, hatte dann angefangen, das Evangelium zu lesen, seine ganze Habe weggegeben und war nach Kalkutta gegangen, wo er seit zehn Jahren lebte.

"Ich war auf der Suche nach dem christlichen Glauben gewesen", erinnert sich Claiborne, "und ich hatte ihn gefunden. Ich hatte endlich einen wahren Christen kennengelernt." Als Claibornes Zeit in Kalkutta zu Ende geht, fühlt er sich, als reise er aus einer gesunden Gegend in eine kranke, als verlasse er zwar die Leidenden, kehre aber in ein Land zurück, das an Gefühllosigkeit stirbt.

Die Geburt eines neuen Mönchtums

"Nicht jeder muss radikal sein, aber jeder muss etwas tun", sagt Claiborne, wenn man ihn heute danach fragt, was echtes Christsein für ihn bedeutet. Sein eigenes Leben richtet sich mittlerweile nach zwei Prinzipien: Er will bei den Ärmsten sein und alles, was er hat, teilen. Beides verwirklicht er in der Gemeinschaft "The Simple Way", die er 1997 gemeinsam mit fünf anderen Studenten gründete. Er lebt er in Kennsington, einem Problemviertel in Philadelphia und verbringt seine Tage damit, zu beten, den Nachbarn bei Gartenarbeiten zu helfen oder Essen für Obdachlose zu kochen. Jeder, der in der "Simple Way"-Gemeinschaft lebt, muss sich an bestimmte Regeln halten. Damit alle überleben können, spendet jeder zehn Prozent seines Einkommens an die Gruppe. Jesus soll deren Leitfigur sein, Alkohol ist in den Räumlichkeiten verboten, alle leben entweder zölibatär oder sind verheiratet. Auch deshalb wird die von Claiborne ins Leben gerufene Bewegung als "Neues Mönchtum" bezeichnet. "Regeln machen es einfacher, gut zu sein", sagt er.

Immer wieder setzen sich die Christen für Obdachlose ein, etwa wenn die Stadt ihnen das Schlafen in öffentlichen Parks verbieten will. Dafür gehen Claiborne und seine Mitstreiter ins Gefängnis oder ziehen gar vor Gericht.

Claibornes Aktionen ziehen Kreise. Überall in den USA und weltweit gründen sich im Laufe der Jahre Gemeinschaften nach dem Vorbild des "Simple Way". "Wir tun nichts besonderes, jeder kann das", sagt Claiborne. Doch auch er scheitert gelegentlich an sich selbst – und an der Welt. Seit sechs Jahren besucht ihn eine Alkoholikerin. Immer wieder schenkt er der alten Frau Hosen, weil sie sich im Suff nass macht. Dieses Zerbrechen der Menschen an sich selbst könne er nicht ertragen. Es mache ihn manchmal sogar wütend, sagt er. Dann setzt er wieder dieses Lächeln auf: "Und wenn schon, sie wird auch im siebten Jahr noch zu uns kommen. Und auch dann werden wir ihr neue Hosen schenken."

Auch die Gemeinschaft muss mit Widrigkeiten kämpfen: 2007 brennt das Heim des "Simple Way" und der ganze Block ab. In einer stillgelegten städtischen Fabrik war ein Feuer ausgebrochen, das schnell auf die Nachbarhäuser übergegriffen hatte. Als Claiborne und seine Gemeinschaft den Brand bemerken, ist es schon zu spät, um die eigene Habe zu retten. Er selbst erwacht vom Klappern der Fenster durch die Hitze. Schnell rafft er einige Sachen zusammen. Dann flüchten die Christen. Nicht nur sie, auch zahlreiche Anwohner sind nun obdachlos. Doch damit endet die Geschichte des "Simple Way" nicht. Sie beginnt neu. Nach und nach bauen die Anwohner ihr Viertel wieder auf. Die Gemeinschaft kommt in unzerstörten Häusern unter. Dort, wo einst ihr Heim stand, errichten sie einen Spielplatz.

Am Wiederaufbau des Viertels arbeitet der "Simple Way" noch heute. Vor Gericht streitet die Gemeinschaft um eine Entschädigung für die Anwohner – schließlich war es ein städtisches Gebäude, in dem der Brand ausbrach. Claiborne streitet für die Rechte der Armen - friedlich. Eine Revolution der Nächstenliebe ist seine Vision. Das war sie wohl schon damals, in St. Ed, als er für die Obdachlosen kämpfte. Damals, als er den christlichen Glauben für sich entschlüsselte, wie Claiborne heute weiß: "In St. Ed, da bin ich wiedergeboren worden … noch einmal." (pro)

Sonntag, 3. Januar 2010

Ich will ein Balloon Bass

Die Anleitung dazu im folgenden Clip...




Weitere Infos und ein Album gratis!!! zum downloaden
...findest Du unter balloonbass.com

Lieber Nacktscanner als abtasten

Ich wurde nackt gesannt...
... und das ohne mein Wissen. Als wir in Toronto den CN Tower besichtigten ging das nicht ohne die üblichen Sicherheitskontrollen. Wir mussten in Kabinen stehen und wurden mit Pressluft angeblasen und konnten passieren. Das war 's.

Ich verstehe die Aufregung nicht...
... was bringt der Nacktscanner ans Licht was nicht auch sonst erahnt werden kann? Dass ich keinen Adoniskörper habe sieht man auch ohne Scanner. Das Argument mit den ethnischinterreligiösen Empfindungen die dadurch in ihrem spirituellen kosmisch atmosphärischen Gleichgewicht gestört werden, kann ich nicht nachvollziehen. Mir ist auf jeden Fall lieber ich gehe durch einen Nacktscanner als dass ich abgetastet oder -gegriffen werde oder noch tausend Mal schlimmer dass ich mich wirklich ausziehen muss.


Wasserflaschen sind in Israel erlaubt...
... denn die Sicherheitsmassnahmen an Israels Flughäfen funktionieren grundsätzlich anders. Da stehen keine demotivierten Angestellten die pro Tag tausende von Bildern analysieren müssen. Die Flughafenzugänge werden per Video überwacht und die Passagiere auf auffälliges Verhalten überprüft. Vor dem Einchecken werden alle Reisenden von psychologisch geschultem Personal befragt. Das dauert zwar länger als die normalen Sicherheitskontrollen, ist aber aus meiner Sicht angenehmer und effektiver.


Samstag, 2. Januar 2010

Das Ende der Silvsterparty

Eine kreative Verarbeitung...
...von Resten der Silvesterparty. Cola-Light und Menthos - der Clip ist zwar alt aber immer noch lustig

Verschenke meine Bassgitarre

Ich verschenke meine Bassgitarre...
...ein Ueberbleibsel von unserer Silvesterdeko