Freitag, 31. Juli 2009

Schwierige Kommunikation (Teil 1 Frau)

Wie es andere auffassen...

...kann ich nicht beeinflussen. Ich kann sagen was ich will, es wird doch immer anders verstanden oder uminterpretiert. Er sagt: "Es ist gut." Sie fragt: "Ist es wirklich gut?" Er: "Ja hab ich doch gesagt." Sie: "Aber ich hab da ein leichtes Zögern in deiner Stimme vernommen. Ist es wirklich gut?" Er: "Ganz deutlich zum mitschreiben... E s i s t g u t ." Sie: "Warum bist du plötzlich so genervt - ich wollte doch nur wissen ob es gut ist." usw usw usw...

Mittwoch, 29. Juli 2009

Ist Gott eine Spassbremse?

Wenn man Menschen fragt die mit dem Glauben nichts anfangen können oder wollen JA

Wenn man gewisse gläubige Christen fragt dann kriegt man in etwa die folgende Anwort: "Durch meinen Glauben habe ich gar kein Bedürfnis mehr nach weltlichem Vergnügen"

Ich finde mit Gott kann man sehr wohl Spass haben. Es ist nur bedauernswert, dass gewisse Menschen (nicht Gott) mir sagen wollen was sich als Christ gehört. Die meinen wohl nur weil ich ihnen vergeben (muss) dürfen sie sich alles erlauben. ...lol...

Fakt ist, dass nicht alles was Spass macht auch wirklich gut für mich ist. Doch dazu benötige ich sicher keine selbst ernannten christlichen Richtet die mir sagen was Gott meint und von mir erwartet.

Ich bin sehr wohl offen für Ratschläge und profitiere sehr von den Lebenserfahrungen meiner Mitmenschen aber für sogennante christliche Gesetze von Menschen entworfen und als Gottes Stimme deklariert bin ich nicht empfänglich

Dienstag, 28. Juli 2009

Tagesanzeiger gegen SBB

Der Tagesanzeiger schreit Skandal ganz im Stiel vom Blick nur glaubt es dem Tagi keiner.

Im Bahnhof Bern mussten eine grosse Anzahl Velofahrer ultimativ aufgefordert werden (Securitrans) einen Zug zu verlassen.

Aus versch. Gründen unter anderem wegen der Sicherheit sind nur eine begrenzte Anzahl Velos erlaubt.

Nun fordert der Tagesanzeiger meiner Meinung zur Hetzjagd gegen die SBB auf. Alle ja so armen velofahrenden Opfer der SBB sollen sich mit Namen und Telefon melden... damit der Tagi die Sache gross herausbringen kann.

Doch leider sind die Zeitungsmacher ins Sommerloch gefallen, denn die überwiegende Mehrheit der Kommentare fand das Vorgehen der SBB OK.

Link zum 1. Artikel

Was ich geahnt habe ist eingetroffen Tagesanzeiger gegen SBB Runde 2

Link zum 2. Artikel

Unser täglicher Hugo Stamm gibt uns Heute

Hugo Stamm betreibt einen BLOG...

...den er (meiner Meinung nach) hauptsächlich als Sprachrohr für seine subjektiv kritischen Äusserungen gegen alles was glaubt verwendet. In seinem letzten BLOG-Eintrag veröffentlicht er den Leserbrief eines Heinrich Freis aus Zürich. Den Artikel findet ihr hier.

Was mir dabei aber fehlt ist die Pointe - (bei diesem Thema sicher nicht der Witz). Herr Frei kreiert ein eigenes Vaterunser verstehen mit Seitenhieben auf all das Leid dieser Welt.

Will er und auch Herr Stamm damit sagen, dass das Christentum an all dem Schuld ist? Will er ausdrücken wie verlogen unsere Gesellschaft bzw. unsere Politik oder die Mächtigen sind?

Ich gehe mal davon aus, dass es darum geht, den christlichen Glauben als Ganzes an den Pranger zu stellen. Wenn, dann bitte konkret. Ein solcher Rundumschlag zeugt meiner Meinung nach eher von einer gewissen Paranoia und Verfolgungswahn.

Anmerkung: Im Namen Gottes geschieht sehr viel Leid und ist viel schreckliches passiert. Das wird in der christlichen Gesellschaft oft ignoriert. Mir geht es aber um die Generalverurteilung durch gewisse selbsternannte Experten die alles daran setzen um nicht in Vergessenheit zu geraten.

Die wehrhafte schuldlose Schweiz im Krieg

Die Schweiz hat es dem Reduit (Alpenfestung) und der und den wehrhaften Schweizer Soldaten zu verdanken, dass das Schweizer Kreuz weiss geblieben und nicht braun geworden ist...

...könnte man meinen, wenn man gewissen Kreisen glaubt. Tatsache ist aber auch, dass die Schweiz mit den Achsenmächten kooperiert hat und es sogar Bestrebungen von Schweizer Politiker gab die Schweiz ins Reich zu führen. Der J Stempel im Pass war die Idee eines Schweizers. Unser Land hat mit dem Nazigold verdient und an der Grenze Juden abgewiesen und sie wissentlich in den Tod geschickt.

Die Schweiz war im Krieg alles andere als unschuldig. Das wird wohl in der kriegsverherrlichenden realitäts - verdrehenden Show von SF DRS wohl kaum zur Sprache kommen

Montag, 27. Juli 2009

Die SVP ist ein Gedicht

Ach wie langweilig wäre doch die Schweizer Politik ohne diese Partei.

Wir hätten weniger zu lachen und würden uns nicht jeden Mörgeli aufregen wenn wir zum Brunner gehen der Amstutz steht weil wir den Blocher noch an dem Maurer vergessen haben. Hutter würden wir dem Fuchs entgegenrufen der sich hinter dem Stamm versteckt. Komm doch Reinmann der Zottel ist hinter dir Heer.

Freitag, 24. Juli 2009

Neues Kleid für Senfwurst-BLOG

Das neue Kleid und der neue Schmuck vom Senfwurst-BLOG sind von:

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Mittwoch, 22. Juli 2009

Rabatt auf christlichem Glauben

Ich war auf der Suche nach Turnschuhen und liess mich in einem Fachgeschäft beraten. Ein supergutes aber auch superteures Paar wurde mir empfohlen. Ich hatte mich entschlossen und wollte zahlen - doch meine Karte wollte nicht darum musste ich diesen Kauf bleiben lassen.

Aus Neugierde ging ich in einen weiteren Laden und fand Schuhe zu 1/6 vom Preis. Klar waren diese nicht so gut aber für meine Bedürfnisse genügten sie.

War es Gott der meine Karte ausschaltete und mich in den anderen Laden führte? War es der Zufall ich weiss es nicht. Ich bin Gott einfach dankbar, dass mein Geldbeutel geschohnt wurde.

Montag, 20. Juli 2009

Ist die Bibel Gesetz?

Die Bibel beinhaltet je nach Überzeugung Märchen, Geschichten, Gottes Wort oder eben auch Gesetz.

Es gibt Christen, für die ist die Bibel auch Heute 1:1 umzusetzen andere wollen die Aussagen zuerst in die heutige Zeit übertragen.

Es ist aus meiner Sicht unmöglich in diesem Punkt ein richtig oder falsch zu erhalten. Niemand kann 100prozenti sagen, dass seine Art die Bibel zu interpretieren richtig ist.

Für mich gibt es Gesetze die seit Ewigkeiten unverändert geblieben sind, andere wurden verändert oder wurden erst mit der Zeit notwendig. Demzufolge kann die Bibel nicht 1:1 übertragen werden.

Liege ich mit meiner Aussage falsch? Ich bitte um Eure Meinung was ist die Bibel für Euch, lest ihr sie und wenn JA was bedeutet sie für Euch?

Freitag, 17. Juli 2009

Der christliche Glaube versagt

Es gibt bei allem Glauben immer wieder Situationen wo wir keine Antwort finden, egal ob wir an Jesus, Allah oder Jehova glauben.

Was mir aber bis jetzt nur beim christlichen Glauben begegnet ist, ist die masslose Überheblichkeit auf alles eine Antwort haben zu müssen und zu betonen warum die Christen pardon der christliche Glaube besser ist. Für jede Situation den passenden Spruch pardon Bibelspruch.

Wenn ich keine Antwort habe und trotzdem hoffe, dass ist Glauben

Freitag, 10. Juli 2009

Gott baut sein Reich auf den Schwachen

Gott will keine starken Menschen...

...könnte man meinen, wenn man die zahlreichen Energy-Drink Predigten zum Aufbau von geknickten formmen Christen zuhört. Mit der Folge, dass sich zerbrochene Menschen noch zerbrochener fühlen und zerbrechen. Entgegen allen Behauptungen fühlt sich ein grosser Teil der gläubigen Kirchgänger schlecht, unwürdig und oft auch als Versager.

Auf der einen Seiten hören wir vom Prediger, dass wir nur durch Gnade in den Himmel kommen auf der anderen Seite spricht die Bibel und der polivalente Multitasking Verkünder von Gesetzen, Forderungen und Richtlinien die wir nie werden erfüllen können. By the way, 3/4 dieser Aussagen stammen von Christen die meinen ihr Werteverständnis gelte für die gesamte Menschheit und nicht aus der Bibel.

Ich kenne eine kleine Gemeinde, die seit längerer Zeit mehr über als lebt. Da frage ich mich, wie Gott sein Reich mit Menschen baut die täglich am Rand des nervlichen oder körperlichen Zusammenbruchs stehen? Wie soll sich etwas bewegen wenn keine Kraft da ist - von Geister- oder Zauberhand? Klar zählt die innere Entwicklung und der persönliche Fortschritt aber ist es wirklich im Sinn von Gott, wenn eine Gemeinde seit längerer Zeit auf der Stelle tritt?

Das ist meine subjektive Sicht. Klar gibt es andere Meinungen und Standpunkte, klar weiss ich nicht nach was für Massstäben Gott die ganze Sache misst. Es gibt in der Bible zahlreiche Beispiele wo Menschen die Frucht ihrer Arbeit nicht gesehen haben. Aber z.B. Mose hatte einen festen Glauben (mit einer Ausnahme).

Wenn Gott sein Reich auf den Schwachen baut, warum bleiben so viele von ihnen auf der Strecke? Ich kenne zahlreiche Beispiele von Menschen die ihren Glauben aufgegeben haben, von gläubigen Christen die Selbstmord begannen haben. Da stimmt doch etwas nicht.

Das sind persönliche Schicksale, das ist unser freie Wille oder vielleicht ist es das Werk des Teufels... ich habe genug von unzähligen pseudofrommen Erklärungen und Ausreden. Wie lautet Gottes Plan B oder was passiert mit Menschen die auf der Strecke blieben? Werden sie vom Teufel aufgesammelt?

Kann es sein, dass die Schwachen zuerst wachsen müssen? Kann es sein, dass die Schwachen zuerst Schutz (auch bei starken Gemeinden/Christen und nicht nur bei Gott) suchen sollten?
Kann es sein, dass sogenannte Schwache durchaus einen Platz haben an dem sie nicht überfordert sind? Wenn sich aber nur Schwache versammeln ist das nicht eher eine Selbsthilfegruppe?

Sehr viele Fragen und bis jetzt noch keine (menschlichen) Antworten die mich überzeugen oder im Minimum "plausibel" erscheinen.

Anmerkung: Ich bezeichne mich selber auch als schwach nur im Fall dass jemandem in den Sinn kommt ich ziehe über diese Menschen her.

Dienstag, 7. Juli 2009

Jesus liebt Schwule

Dieser Artikel habe ich bereits einmal publiziert. Er war zeitweise nicht abrufbar. Die Kommentare sind leider definitiv weg

Homosexuell empfindende Menschen werden in christlichen Kreisen oft ausgegrenzt. Das ist eine Tatsache die viele Gläubige nicht wahrhaben wollen. Sie werden verurteilt, ausgestossen und viele selbst ernannte christliche Richter vertreten die Meinung, dass ein gläubiger Christ nicht schwul sein kann.

Gott liebt alle Menschen - auch homosexuell empfindende. Ich glaube nicht dass Jesus einen Schwulen Menschen aus der Kirche werfen würde. Er hätte die Macht zu verurteilen - aber das überlässt er lieber uns christlichen Moralaposteln.

Kein Mensch sollte ausgegrenzt oder verurteilt werden. Wir sollten endlich lernen Verantwortung für unser Leben und unsere Taten zu übernehmen.

Ich bin nicht schwul finde es aber sehr bedenklich wie Menschen (nicht nur homosexuell empfindende) von einigen gläubigen Christen verurteilt werden.



Montag, 6. Juli 2009

Gewalt eine starke Antwort auf starken Druck

Wie steht es mit Menschen die den ganz normalen Alltagsdruck nicht mehr aushalten? Müssen sie zu Drogen oder Waffen greifen? Lassen sie lieber die Fäuste sprechen und fallen Unbeteiligte oder die Familie an?

Gewalt ist keine Lösung aber leider zu oft für diese Menschen der einzig sichtbare Ausweg.

Wir können sie noch in X Antiagressionskurse stecken, sie werden beim nächsten Mal wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen und es um ihre (vermeintliche) Existenz geht ähnlich reagieren.

Auch Täter sind auf ihre Art Opfer. Was sie nicht von der Verantwortung entbindet oder von einer Strafe befreit.

Ein Druckbeispiel: Herr A muss um 05.00h aus dem Bett obschon er praktisch nicht schlafen konnte. Sein Arbeitsweg beträgt 2h hin und wieder zurück. Leider hatte er in der Region keine neue Stelle gefunden. Der Zug ist wie immer überfüllt und genau an diesem Tag hat es nur noch neben der Frau Platz die gleichzeitig telefoniert mit der Sitznachbarin quatscht und iPod hört. Im Callcenter, dem Arbeitsplatz von Herr A wird jede Sekunde registriert. Der Supervisor weist ihn auf seine Toilettenaufenthalte hin, die 3 Min. über dem Teamdurchschnitt liegen. Herr As Magenprobleme sind ihm egal. Den Freitag kann er ihm auch nicht geben weil seine Bearbeitungszeiten 0.25 Punkte zu lang sind. Klar kann er keine Rücksicht nehmen, dass Herr As Tochter im Spital liegt und seine Frau wegen dem Aushilfejob nicht immert ins Spital fahren kann.

Wie kann er ihr das nur beibringen? Die Krankenkassen können sie trotz Prämienverbilligung nur Dank dem Nebenjob der Frau bezahlen.

Als auf dem Rückweg eine Horde Jugendlicher im Zug mit halbleeren Bierdosen um sich geworfen haben konnte Herr A nicht mehr und hat sich gewehrt. Jetzt liegt er im Spital. Dass er einem die Dose aus der Hand geschlagen hatte war zuviel.

Herr As Geschichte könnte problemlos die des 18jährigen Benjis sein - einfach unter leicht abgeänderten Vorzeichen.

Druck erzeugt GEWALTigen Gegendruck.

Wenn wir nicht bewusst in unserem Leben Druckventile schaffen werden früher oder später alle GEWALTtätig ob in Taten oder Worten.

Sonntag, 5. Juli 2009

Wieherkiste



Esel Montmirail
Ursprünglich hochgeladen von SwissGringo

Wer ständig unter Strom steht,
läuft in Gefahr eine Kurzschlusshandlung zu begehen


Lass uns doch gepflegt streiten

Warum Streitereien in Gewalt enden...

He Mann was wosch mi blöd afigge? Pass uf Mann süsch gib dir äis uf d'Schnorre Mann. Streitereien eskalieren oft weil zwei wirklich eine Auseinandersetzung haben aber zunehmend auch weil Menschen den Adrenalinkick und das Machtgefühl wie Drogen benötigen.

Ein Streit beginnt in 95% der Fälle wegen etwas harmlosen, einer Bagatelle. Er ist aber der Auslöser, der Stein der das Fass zum Überlaufen bringt. Danach explodiert all die aufgestaute Frust, der ganze Wut und es hagelt Vorwürfe oder Fäuste. Die einen schmerzen mehr an der Seele die anderen am Körper.

Warum lernen wir nicht die Auseinandersetzung so lange wie möglich sachlich zu halten? Warum begegnen wir uns nicht mit Respekt und nehmen unser Gegenüber ernst auch wenn wir seine Meinung überhaupt nicht teilen? Ist das wirklich ein Ding der Unmöglichkeit?

Wie ist es, wenn wir uns von Anfang an an gewisse Spielregeln halten? Ich weiss, dass ist verdammt schwer - unsere Politiker können das nicht einmal, was sie wöchentlich in der Arena beweisen.

Ich liebe zu diskutieren und das Argumentieren. Dabei engagiere ich mich gerne mit Leib und Seele. Ein Grundsatz, den ich mir immer wieder vornehme(n) muss ist die Frage: "Kann ich nach dem Austausch oder Schlagabtausch" meinem Gegenüber die Hand geben?

Muss es immer einen Gewinner oder Verlierer geben? Können nicht auch einmal beide recht oder beide unrecht haben? Warum empfinden wir ein Gespräch viel zu schnell als persönlicher Angriff? (Das frage ich mich auch und zuerst selber)?

Wenn im Gottesdienst der Pastor nicht seine Sicht und seine Auslegung der Bibel seinen Schäfchen in die Futterkrippe legen konnte weil ein Schwarzer seine Kost nicht verträgt, dann fühlt sich der Hirte in seiner Ehre angegriffen. Ein Chef erträgt es partout nicht, dass ein Mitarbeiter in einem Fachgebiet mehr Kenntnisse hat und hält in an der kurzen
Leine anstatt ihn zu fördern.

Warum wird (fast) jeder Streit so schnell persönlich?

Warum gibt es so viele Freikirchen?

Je nach Ort und je nach Kirche...

...ist das Gemeindeleben mehr oder weniger aktiv. Doch was bewegt Menschen in eine Kirche oder zu einer kirchlichen Veranstaltung zu gehen?

Praktisch alle werden versuchen das mit demm Glauben zu begründen. Die einen gehen in eine Freikirche weil dort der Lobpreis besser ist, die anderen gehen in eine traditionelle Kirche weil sie sich den Werten verpflichtet fühlen. Doch ich frage mich zu wieviel Prozent wir in einen Gottesdienst oder zu einer Bibelstunde gehen weil wir Gott erleben wollen und zu wiviel Prozent weil wir dort unsere Beziehungen pflegen und Gemeinschaft mit unseren Freunden haben. Wobei ich generell nicht das eine als schelcht oder das andere als gut erachte.

Schwierig wird es mit der Begründung warum es eine Pfingstgemeinde, eine reformierte Kirche oder eine Vineyard geben muss. Glauben nicht alle an den gleichen Gott? Vertreten nicht alle die selben christlichen Werten.

Es gibt sich 100 geschichtliche und 1'000'000 theologische Gründe. Alle betonen, dass sie es in einem kleinen Bereich anders und ihrer Meinung nach auch besser machen - obschon das offen niemand zugeben würde. Als Reinhold Scharnovski in einem Lifechannel Zoom Interview gefragt wurde, wie er die Kirche in 25 Jahren sieht meinte er (ungefähr) zititiert:

Dass Gemeinden und Gruppen mehr zusammenarbeiten werden. Die eine Gemeinde hat eine starke Jugendarbeit, die andere ein super Lobpreisband usw. usw. Dem kann ich mich nur anschliessen. Warum wursteln so viele christliche Gemeinden an ihrem eigenen Schweinswürstchen, wenn man gemeinsam einen vorzüglichen Festbraten zustande brächte?

Freitag, 3. Juli 2009

Gewalt ist eben doch eine Lösung (München)

...oder wird zumindest von einigen als Ausweg oder Machtbeweis gewählt

Gewalt ist aus meiner Sicht ein Signal, Zeichen oder Symtom, dass unter der Oberfläche etwas nicht stimmt. Oft sind unkontrollierte Agressionen ein Überdruckventil dass sich öffnet. Auch bewusste, vorsätzliche, geplante Prügeleien sind meiner Meinung ein Anzeichen dafür. Denn sonst müssen wir davon ausgehen, dass der Mensch von Geburt an gewaltätig ist. Das Potential haben wir alle, die Lebensumstände bestimmen aber ob es ausbricht.

Schuld sind aber trotzdem die Täter. Egal was für Umstände sie dazu getrieben haben, Gewalt ist nicht zu entschuldigen. Auch wenn es Minderjährige sind, auch wenn sie vorher brav gewesen sind, Schuld beibt Schuld und das müssen die Täter im geeigneten Mass zu spühren bekommen.

Was gibt es für Lösungswege? Wenn ich die hätte wäre ich wahrscheinlich erfolgreicher Psychiater und kein einfacher BLOG-Schreiberling, trotzdem einige meiner Gedanken dazu:

Auch wenn wir noch so drakonische Strafen verhängen, auch wenn wir unzählige Agressionsbewältigungsprogramme ins Leben rufen, wirkliche Gerechtigkeit können wir von Menschen nicht erhalten. Auch ein Schmerzensgeld in Millionenhöhe bringt uns das Opfer eines Flugzeugkatastrophe nicht wieder zurück. Auch eine lebenslange Begleitung und Therapie bringt dem Vergewaltigungsopfer nicht das Leben zurück wie es vor der Tat war.

Die schreckliche Kindheit, die Familie und die Gesellschaft wird oft als Generalentschuldigung missbraucht. Mann muss für ein Sexualstraftäter Verständnis haben, denn er hatte es als Kind nicht leicht. Das sind für mich alles nur Erklärungen welche die Tat aber nicht entschuldigen.

Früher war die Kindheit auch hart, früher wurden die Familien oft von einem Patriarch tyrannisiert, den Spruch "die heutige Jugend" ist vekrommen - oder was auch immer wurde bereits bei den alten Griechen verwendet. Ja früher ist das auch passiert - Heute wird es einfach vermehrt publik stimm aus meiner Sicht nur bedingt.

Wenn ein Kind eine Mutter hat, die es begleiten und in seiner Entwicklung unterstützen kann. Wenn ein Junge/Mädchen Wertschätzung erhält und ein gesundes Selbstwertgefühl entwicklen kann. Wenn ein Teenager die Familie als Rückhalt und nicht als Gefängnishölle empfindet. Wenn ein junger Erwachsener nicht diskriminiert wird (aus für einem Grund auch immer), dann wäre aus meiner Sicht das Gewaltpotential unserer Gesellschaft um einiges geringer.

Doch viele Mütter müssen auch arbeiten, weil der Lohn des Vaters nicht zum leben reicht oder der Vater nicht da ist. Viele Jungen oder Mädchen werden viel zu früh einer Leistungsgesellschaft ausgesetzt und können gar nicht mehr richtig Kind sein. Manche Teenager wissen nicht was mit sich anfangen und wie sie sich verhalten sollen weil es ihnen niemand gesagt oder beigebracht hat. Immer mehr Menschen fallen durch unsere sozialen und gesellschaftlichen Netze, liegen am Boden und werden von uns nicht beachtet oder sogar noch weiter getreten.

Wir werden geboren und treten in einen ersten Beziehungskreis ein (Familie, LebenspartnerIn womit ich auch bewusst gleichgeschlechtliche Paare meine). Wenn wir als Gesellschaft, unser Land, die Gemeinde, der Verein, unser Beziehungsnetz diesen ersten Kreis stärken kann damit Kinder in einen geschützten Rahmen aufwachsen können, hätten wir aus meiner Sicht einige Probleme weniger in dieser Welt.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Der Bauchnabel von Pascal Couchepin

...muss eine gewisse Anziehungskraft haben

Denn anders kann ich mir nicht erklären warum Herr Bundesrat Couchepin mit seinen (aus meiner Sicht) herablassenden überheblichen Bemerkungen zeigen muss was er vom Volk sprich der Arbeiterklasse hält. Seine Reaktion, dass die geplanten Sparmassnahmen im Gesundheitswesen nicht ausreichen waren (aus dem Kopf zitiert): "Warum nicht 40 Milliarden und alle Medikamente gratis - das würde Konkurs bedeuten."

Er zeigt wenig Verständnis für den einfachen Mann/Frau denn sonst würde er nicht eine unsinnige Praxisgebühr durchboxen. Erfahrungen aus Deutschland und Oesterreich zeigen, dass diese Gebühr nicht die gewünschte Wirkung erzielt. Aber dafür müsse mann über die Landesgernzen hinaus und nicht nur auf den eigenen Bauchnabel schauen.

Mich verwundert es nicht, dass Herr Couchepin und Merz sich gegen eine Volkswahl des Bundesrates aussprechen, denn dann hätte das Volk die Möglichkeit, sich für die kaltschnäuzige Art mit der Abwahl zu bedanken.

Wir sollten eine Volkswahl des Bundesrates wirklich ins Auge fassen, denn das könnte sich auch zu einem Bumerang gegen die Initianten (SVP Zürich) entwicklen.

In welche Kirche geht Jesus?

Jede (christliche) Kirche orientiert sich mehr oder weniger an Jesus und bei praktisch jeder Zusammenkunft wird er eingeladen.

Doch an welchem Anlass würde er auch wirklich teilnehmen?

Was passiert in den Kirchen wenn Jesus wiederkommt? Einige behaupten Business as usual - es geht so weiter wie immer.