Freitag, 24. Oktober 2008

Anschlag auf BLOGGER

Blogger (bloggende Mitmenschen) leben gefährlich...
...das können einige sicher aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich weiss (aus erster Hand) von Fällen wo Blogger beim Vorgesetzten angeschwärzt wurden. Auch ich wurde verschiedentlich gewarnt, dass mein BLOG gegen mich verwendet werden könnte. Vereinzelt ist es sogar zu Drohungen gekommen.

Was ist ein BLOG...
...nicht (nur) ein Medium um seinen Frust in die Welt hinaus zu posaunen. Für mich ist es in erster Linie ein Tagebuch oder ein Journal über alles was mich bewegt und beschäftigt. Ich bin mir bewusst, dass es sozusagen die ganze Welt lesen könnte. Darum formuliere ich meine Postings bewusst offen. Andere Formen sind z.B. Reisetagebücher, BLOGs zur Präsentation von Fotos und Newsblogs bei denen man sich z.B. über Neuigkeiten zu einem bestimmten Thema informieren kann. In ein paar Worten BLOGs sind ein modernes Kommunikationsmittel.

Moritz Leuenberger, Kurt Aeschbacher, Broccoli bloggen auch...
...wie viele Millionen anderer Menschen rund um den Erdball. Was soll schlimm und vor allem was soll falsch daran sein? Wer immer noch denkt, dass das nur etwas für exotische Zeitgenossen ist, dem empfehle ich, sich bei Wikipedia zum Thema BLOG zu informieren.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Ferien - nicht ohne SBB

Ich habe meine Ferien...

  • absolut verdient - in der Woche davor erarbeitete ich 11h Ueberzeit - für den Betrieb?
  • genommen - auch wenn mich danach ein noch grösseres Chaos erwartet
  • nötig weil ich Abstand brauche von der Arbeit
  • als mein Danke genommen - weil an der Arbeit mein Chef das Wort Merci nicht kennt
Was würde wohl ein Arzt zu solchen Anzeichen sagen?


...Ferien heisst für mich SBB
  • sünnele bädele blööterle
  • auch Ferien vom bloggen (fast)

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Bauernopfer im Buero

Bauern sind Opfer...
... in der Landwirtschaft verdienen sie immer weniger bei gleich bleibender Arbeit. Es gibt sie aber auch im Büroalltag. Z.B. wenn das Führungsteam Stärke zeigen muss oder wenn eine verfahrene Siutation in einer Arbeitsgruppe mit autoritär-dikatatorischen Massnahmen wieder beruhigt werden soll.

Wikipedia sagt zum Thema Bauernopfer
Zitat: "Allgemeinsprachlich wird der Begriff oft im übertragenen Sinne verwendet, wenn etwas (vorgeblich) Nachrangiges geopfert wird, um etwas Höherwertiges zu erhalten oder zu stärken. Insbesondere wird so eine Person bezeichnet, der eine Schuld angelastet wird, um dieselbe nicht einer bedeutenderen Person anlasten zu müssen und somit Strafe oder Kritik von dieser fernzuhalten." Ende Zitat (Link zum Artikel)

Managementsmethoden mit Neben-/Nachwirkungen
Eine beliebte Methode von Top-Managern ist, in einer der ersten Amtshandlungen, den Personalbestand um 10% zu kürzen. Das soll auch im Departement von Bundesrat a.D. Christoph Blocher so gewesen sein. Eine weitere sehr beliebte Art, sich den Respekt zu verschaffen, den man meint zu benötigen, ist den MitarbeiterInnen die Autorität spühren zu lassen. Die letzte meiner kurzen, unvollständigen aber beliebig erweiterbaren Liste ist das Bauernopfer. Management by Insektenvernichter: Vermeintlicher Schädling ausfindig machen und mit allen Mitteln bekämpfen bzw. vernichten.

Verantwortungsbewusstsein...
...zu 95% nach meinem Empfinden nicht vorhanden. Ich hoffe nur, dass sich gewisse Menschen für ihre Taten gegenüber ihren Untergebenen einmal werden verantworten müssen.

Montag, 6. Oktober 2008

Terror mit Koffer am Bahnhof

Auf Rädern...
...früher schleppten gestresste Väter mühsam den tonnenschweren Koffer für die Ferien der Frau und den Kindern hinterher. Es ist noch nicht so lange her als Manager eckige Köfferchen durch die Gegend getragen haben. Heute ist das alles ganz anders - Mütter ziehen ihre Koffer elegant auf Rädern hinter sich her. Selbst die kleinste Aktentasche ist Heute als fahrbare Version erhältlich. Auch ich besitze so ein praktisches, rückenschohnendes Teil.

Wenn die Zeit drängt...
der Termin naher rückt, die Zugabfahrt angekündigt wird, dann werden aus friedfertigen normalen Menschen wahre Kofferterroristen. Es wird gnadenlos Gas gegeben und der Koffer, der Rucksack oder die Tasche kurvt auf einem Rad hinterher. Der Mensch vorne weicht dem Gegenverkehr auf dem Bahnsteig aus - aber dass hinter ihnen ein Buolldozer auf Rädern herprescht vergessen viele. Wer das Pech hat umkurvt zu werden, wird garantiert vom Koffer der folgsam mitrollt umgenietet. Darum:

Be nice, drive your suitcase with care

Freitag, 3. Oktober 2008

Das Problem sind die Menschen

Probleme sind nicht sachlich sondern menschlich

Bleiben wir doch sachlich...
...wo und wann haben Sie diesen Spruch zum letzten Mal gehört. Ich schätze, es war etwa eine Woche aber in der Regel nicht länger als einen Monat her. Aber warum beziehen wir uns so oft darauf? Wir wollen doch alle nur arbeiten, wir machen doch alle nur unseren Job? Das beruhigende daran, wir sind und bleiben Menschen und keine Maschinen. Darum sind und bleiben unsere Probleme immer auch oder besser zum Glück menschlich.

Ich arbeite mit Leib und Seele...
...was aus meiner Sicht für den Arbeitgeber ein Idealzustand, in der Praxis aber nur ausnahmsweise zu finden ist. Wenn ich mit Leib arbeite, dann bin ich sachlich, dann ist die Arbeit für mich Beruf und nicht Berufung. Was ich aber nicht verstehe, dass viele Vorgesetzte auch noch einen Anspruch auf meine Seele erheben. Sie fordern, dass wir mit Leib und Seele dabei bin. Dann können aber bei Auseinandersetzungen auf keinen Fall sachlich bleiben. Dann kommt es an der Arbeit garantiert zu Emotionen und Ausbrüchen. Doch das versuchen die Vorgesetzten mit allen erlaubten und nicht erlaubten Mitteln zu verhindern.

Explosionsgefahr herrscht bei:
- Mir wird immer mehr Arbeit zugeschoben/andere sind unterbeschäftigt
- A führt Aufträge nicht aus/stiehlt sich aus der Verantwortung
- Wenn ich ArbeitskollegInnen um Hilfe frage werde ich abgewiesen
- Das Verhalten der Person B am Arbeitsplatz kann ich nicht ausstehen
- Die Vorgesetzten sind unfehlbar und was sie sagen ist Gesetz
- Die Vorgesetzten sind nicht ehrlich gegenüber den Untergebenen
- Für meinen Einsatz erhalte ich keine Anerkennung

Ich arbeite für mich in einem Team.....
Wann „funktioniert" ein Team wirklich? Teamplayer und Sozialkompetenz sind Heute ein muss bei jeder Bewerbung. Hand aufs Herz, wer würden wir von unserem Team am Arbeitsplatz persönlich wählen wenn wir die Wahl hätten? Sind die Arbeitsgemeinschaften nicht zum grössten Teil ein „erzwungenes" Team? Privat suchen wir unsere Freunde und unseren Bekanntenkreis selber aus. Was nicht automatisch heisst, dass wir weniger Probleme haben. Wenn wir uns in einer Kirchgemeinde oder einem Verein engagieren sieht es schon ein bisschen anders aus. Bei der Arbeit haben wir aber meistens wenig bis gar keine Wahl – oder wir kündigen. Darum ist aus meiner Sicht

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Der CISALPINO ohne mich!!!

Meine neue Facebookfangruppe...
...kein Fan der italienischen Zugkomposition von CISALPINO. Hergestellt in den FIAT-Werken - na klingelt 's oder besser scheperts?

Fährt er oder fährt er nicht...
...das ist hier die Frage. In England sollen gemäss unbestätigten Berichten bereits Wetten abgeschlossen werden. Funktionierende Technik, das sind wohl in gewissen Teilen Italiens Fremdwörter.

Krankheitsherde - CISALPINO Klimaanlage...
...Es liegen mindestens zwei amtlich bestätigte Fälle vor bei denen sich Menschen dermassen im CISALPINO erklältet haben, dass sie sich in ärztliche Behandlung begeben mussten. Normalerweise werden Krankheitsherde bekämpft und ausgerottet. Wie heisst die Pille gegen CISALPINO?

Früher gab es auch in Deutschland einen CISALPINO...
...doch unsere Nachbarn sind konsequenter - und die Erfahrung gibt ihnen recht. Die Deutsche Bahn hat den CISALPINO von ihren Schienen verbannt weil es zu häufigen Ausfällen gekommen ist. Nur die SBB ist immer noch am CISALPINO beteiligt - das grenzt aus meiner Sicht an Masochismus.

Heute bin ich Interregio gefahren...
und habe den CISALPINO fahren lassen.

Ausländer sind ehrlich(er)

Am MIGROS-Kundendienst...
...erkundigte sich eine Frau vor mir in geborchenem Deutsch nach einer Verkäuferin. Sie habe von ihr CHF 3.15 zuviel erhalten - und das möchte sie der MIGROS-Mitarbeiterin zurück geben. Dafür ist die Frau extra noch einmal in den Laden zurück gekommen! Mancher Innhaber eines ach so begehrten roten Schweizer Passes hätte das nicht gemacht.

Liebe SVP...
...es scheint Euch entgangen zu sein, dass der grösste Anteil an Verbrechen immer noch von SchweizerInnen begangen wird. Doch traue keine Statistik - je nach politischer Ausrichtung können die Zahlen schlimmer interpretiert oder verdreht werden als die grössten Streitpunkte der Bibel.

Das kleine Arschloch ist im Krieg

Ein Blitzableiter oder kleines Arschloch...
...braucht jede Schichtgruppe, Arbeitsgruppe, Betrieb oder im besten Fall Team, wenn man eine Gemeinschaft von Werktätigen so bezeichnen kann.

Wer ist das kleine Arschloch?
Wenn man Glück hat befindet sich bereits jemand in dieser Gruppierung der Erfahrungen mit der Opferrolle gesammelt hat. Möglichst psychisch angeschlagen sollte diese Person sein. Ein permanentes Bombardement mit Arbeiten wird die Entwicklung in diesem Sinne beeinflussen. Konstante Be- und Ueberlastung sind der ideale Nährboden für das Wachstum des kleinen Aschlochs.

Das Team funktioniert besser mit einem Blitzableiter...
In einer mehr oder weniger erzwungen Arbeitsgemeinschaft kommt es zwangsläufig zu Zusammenstössen und Auseinandersetzungen - auch wenn alle sachlich bleiben wollen und es nur um den Job geht, sind 90% der Probleme hausgemacht und zwischen-menschlicher Art.

Wer bist Du?

Fundsache: Verlust von Vertrauen

Vertrauen ist kostbarer als Gold...
...denn haben wir es einmal verloren, finden wir es nicht so schnell wieder. Bis jetzt haben wir - einem Menschen - vertraut. Doch plötzlich ist genug. Wir können seine Position, persönliche Haltung oder - Einsatz nicht mehr akzeptieren. Was zuviel ist, ist zuviel. Wenn er/sie - so wie ich dann... Wenn er/sie mir zuhören würde dann... Wenn er/sie Verständnis für meine Lage hätte dann... dann... dann würde ich ihm noch Vertrauen - aber es geht nicht mehr Punkt.

Massnahmen gegen Vertrauensverlust...
...oft verlieren wir unser Vertrauen schleichend, erste Anzeichen sind da - werden aber übersehen oder als unwichtig klassiert. Unterschwellig beginnt es an zu kochen - und wenn es brodelt oder sogar explodiert ist es zu spät. Dann wird nur noch mit scharfer Munition geschossen - und getroffen - was augenblicklich Verteidigungsmassnahmen und -strategien aktiviert - und dann wird ebenso scharf zurückgeschossen. Mit anderen Worten es herscht Krieg.

SWAT-Methode Still - Warten - Atmen - Taktik
  • Bevor ich in den Kampf gehe und meine Kanonen werde ich still und überlege mir ob Kampf und nicht Verhandlung angesagt ist.
  • Danach warte ich bewusst noch eine zeitlang den Entscheid noch einmal "überdenken oder "überschlafen"
  • Bevor ich in den Kampf gehe atme ich noch einmal durch
  • Wenn ich wirklich in den Kampf ziehen muss, dann überlege ich mir vorher noch einmal die Taktik - wie erreiche ich mein Ziel mit möglichst kleinem Aufwand und mit möglichst wenig Verlusten (auf beiden Seiten)

Fundbüro für verlorenes Vertrauen
Wenn man ein Fundbüro für verlorenes Vertrauen einrichten würde, könnte diese Anlaufstelle sich wohl nicht über einen Arbeitsmangel beklagen. Behandeln wir doch gewonnenes Vertrauen wie unser teuerstes Schmuckstück oder den Menschen der uns am nächsten steht, dann würde sicher weniger Vertrauen verloren gehen...