Montag, 29. September 2008

Sonntag - ein Tag der Arbeit?


Der Sonntag ist der Tag des Herrn...
...je nach christlicher Gemeinschaft, Gemeinde oder Kirche wird diese Aussage befolgt. In einigen Gruppierungen ist die Umsetzung sozusagen Gesetz - in anderen Kreisen wird diese Aussage grosszügiger interpretiert.

Der Ursprung dieser Gewohnheit...
...denn sie kann aus meiner Sicht auf keinen Fall als Gesetz bezeichnet werden, finden wir bereits sehr früh in der Bibel 2. Mose 34,21 - wobei ich nirgendwo die Bezeichnung Sonntag gefunden habe. Gegen einen freien Tag (an dem ich ruhen soll) habe ich eigentlich nichts einzuwenden - aber was heisst ruhen?

Aus Gewohnheit wird Gesetz...
...als ich eine Zeit in einer Lebensgemeinschaft wohnte habe ich mir einmal erlaubt, am Sonntag Abend dreckige Wäsche in der Waschmachine waschen zu lassen und an einem anderen Sonntag habe ich mir erlaubt, dem Gottesdienst fern zu bleiben. Beide Aktionen wurden von der Leitung aufs schärfste verurteilt obschon dieses (selbst definierte) Gesetz nirgens aufgeschrieben war.

Sonntag ist mein Arbeitstag
Am Sonntag habe ich Zeit zur Verfügung, die ich für mich bzw. die meine Frau und ich für uns nutzen können. Wir können ruhen oder feiern (2. Mose 23,12). Mit anderen Worten wir dürfen uns an diesem Tag vergnügen. Wenn ich am Computer sitze und einen BLOG schreibe oder an der Homepage bastle ist das für mich Vergnügen. Wenn wir uns mit Freunden zum Kaffee treffen ist das für mich Vergnügen. Wenn ich Arbeit erledige die ich während der Woche nicht ausführen konnte ist das für mich Entlastung und Befreiung.

Am Sonntag ist Stress angesagt
...je nach christlicher Gemeinschaft, Gemeinde oder Kirche "darf" man am Sonntag in den Gottesdienst gehen, Zeit im Gebet und Bibelstudium verbringen (je nach Mensch heisst das Arbeit) und zu Besuch gehen oder empfangen. Nur dieser Besuch ist je nach Beliebtheit der Besucher oder Besuchten Stress pur...

Der Sonntag - ein christliches Gesetz...
...welches die allgemein christliche Norm vorschreibt? Wenn alle von Christen (dh. Menschen) zum Gestz bestimmten Normen und Gewohnheiten tatsächlich von Gott kämen und so in der Bibel stehen würden, dann wäre ich ganz sicher kein Christ. Doch viele machen sich und (noch schlimmer) den anderen das Leben schwer.

Christen sind die stengsten Sittenwächter und Richter...
...Big Brother is watching you ist harmloses Nasenwasser gegen die permanente Dauerüberwachung und Beurteilung unter denen Menschen stehen, die sich als Christen "bezeichnen". Mir ist ein Fall bekannt wo ein Paar zivil geheiratet hat und vor der kirchlichen Trauung bereits zusammen wohnte. Jemand der die Gemeinde (der Mutter von der Frau) besucht, hat sich beim Pastor der Gemeinde welche das Paar besucht, erkundigt ob da alle smit Rechten Dingen zu und her geht. (Leider) könnte ich noch stundenlang weitere Beispiele aufführen... aber wie sagt man so schön, Gott und Glaube ist OK - aber ein grosser Teil von seinem Bodenpersonal sollte gemäss ihrem Verhalten wohl besser das Stockwerk wechseln.

Es gibt Ausnahmen - gottseidank...
...ich bin wirklich sehr dankbar, dass ich auch genau das Gegenteil erlebe von dem was ich vorher geschrieben habe. So viel Anteilnahme, Mittragen und Unterstützung wie ich/wir in diesem turbulenten Jahr erleben durften erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit.

Donnerstag, 25. September 2008

Sag mir was Du denkst und ich bringe dich zu Fall

Unehrlich währt am längsten...
...Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit sind in der heutigen Zeit zunehmend Fremdwörter. Ein bekannter bloggender Bekannter von mir wurde sogar firmenintern angeschwärzt. Das nur, weil er seine Meinung frei äussert. Auch ich wurde schon mehrmals gewarnt, dass der Inhalt meines BLOGs gegen mich verwendet werden könnte. Wiviel Energie gehen durch solche charakterlosen Aktionen verloren? Wieviel ehrliche und aufrichtige Menschen gehen wegen solchen Situationen kaputt?

Manchmal habe ich wirklich den Eindruck unehrlich währt am längsten - ehrlich ist mir persönlich aber am liebsten.

Link zum BLOG-Eintrag von schweizweit.net
Link zu den Kommentaren des Post bei schweizweit.net

Mein (Trau)versprechen

Buchstaben sind Kunst

Mittwoch, 24. September 2008

Enttäuschung tut gut

Enttäuschung tut weh - Man meint:
  • den Mensch zu verstehen - doch es ist wie chinesisch und berndeutsch
  • den Mensch zu kennen - doch man kennt ihn nicht
  • zu wissen, was dieser Mensch von Dir will - doch man weiss es nicht
  • eine gemeinsame Basis gefunden zu haben - doch die hat es so nie gegeben
Enttäuschung tut gut - Man:
  • kann nun das Verhalten dieses Menschen besser einschätzen
  • weiss was man am eigenen Verhalten ändern muss um diesem Menschen einen Weg zu finden
  • hat einen Einblick in den Charakter des Gegenüber erhalten
Enttäuschung braucht Vergebung - Denn:
  • wenn ich diesen Menschen nun hasse, schade ich nicht ihm sondern mir
  • wenn ich diesem Menschen aus dem Weg gehe erschwehre ich (m)eine Heilung
  • wenn ich nicht vergebe leiden nicht nur ich sondern auch unbeteiligte (Frau, Kinder etc.)

NINA Zug schreit um Hilfe

Nach einem harten Arbeitstag...
...will man nur noch abschalten. Normalerweise ist das auch im Zug möglich, wenn man das Glück hat in einem Intercityzug zu reisen - nicht aber in jeder NINA-Zugkomposition. Leider habe ich das Pech an einer Zugslinie zu wohnen bei der dieser Typ im Regionalverkehr eingesetzt wird.

Nichts als Aerger mit NINA...
Immer wieder hört und liest man von Bränden und Zugsdefekten. In der Hauptverkehrszeit kann es schon mal vorkommen, dass eine Türe sich nicht schliessen lässt und der Zug ausfallen muss, da kein Ersatz vorhanden ist.

NINA schreit um Hilfe...
Draussen herschen Temperaturen unter 10° Celsius - im Zug läuft die Ventilation auf Hochtouren - am Fussboden. Dadurch wird ein Druck erzeugt welcher mit einem grellen Pfeifton aus einer undichten Türe entweicht. Der Ton ist so markerschütternd und grell, dass ich unweigerlich Kopfweh kriege. Nichts mit abschalten und "runterfahren" im Zug. iPOD sei Dank, kann ich dieser akustischen Folter, für die ich sogar noch mit meiner Fahrkarte zahle, entfliegen.

Mittwoch, 3. September 2008

Nichtssagende Aussage an einer Sitzung

Sitzungsprotokoll eines Teammeetings irgendwo in der Schweiz
Man könnte sagen, dass das Gesagte einer nichtssagenden Ausssage absagt, wenn die Aussage einer sagenhafte Sage entsagt.

Aehnlichkeiten und Zusammenhänge mit real existierenden Siutationen sind ganz bewusst gewählt.

Montag, 1. September 2008

Alle gehen zum Massensaufen und keiner will zahlen

Für einmal gebe ich der SVP vollkommen recht...
...wer nur ein ganz winzig kleines Konzert organisiert hat zu Recht für die Abfallentsorgen zu sorgen und zu bezahlen. Darum ist es aus meiner Sicht nachvollziehbar, dass der Initiator des Zürcher Massensaufens zur Verantwortung gezogen wird. Ob das jedoch mit einer Rechnung am effizientisten ist frage ich mich. Wie wäre es mit x Stunden Sozialdienst in einer Entzugsklinik?

Beziehung pflegen

Das muss man täglich...
...sei es eigene (ob verheiratet oder nicht) oder im Geschäft. Auch in der heutigen elektronischen Welt läuft im Business immer noch sehr viel über Beziehungen. Dazu zwei interessante Grafiken. Dieses Thema wird mich sicher auch weiter stark beschäftigen...

Grafische Darstellungen...
Um meine Gedanken zu sammeln arbeite ich gerne schriftlich und grafisch. Zum Thema Beziehung habe ich die erste Grafik selber erstellt und die zweite bei einer Freundin (mit deren Erlaubnis) "gestohlen". Wenn Ihr auf die Thumbnails "klickt" erhaltet Ihr eine lesbare Form...