Mittwoch, 30. April 2008

Vater und Sohn - die Geschichte dazu



Mich hat die Geschichte dazu interessiert...
...darum habe ich im Internet gegoogelt und bin auf folgenden Text gestossen:

I try to be a good father. Give my kids mulligans. Work nights to pay For their text messaging. Take them to swimsuit shoots.

But compared with Dick Hoyt, I suck.

Eighty-five times he's pushed his disabled son, Rick, 26.2 miles in Marathons. Eight times he's not only pushed him 26.2 miles in a Wheelchair but also towed him 2.4 miles in a dinghy while swimming and Pedaled him 112 miles in a seat on the handlebars--all in the same day.

Dick's also pulled him cross-country skiing, taken him on his back Mountain climbing and once hauled him across the U.S. On a bike. Makes Taking your son bowling look a little lame, right?

And what has Rick done for his father? Not much--except save his life.
This love story began in Winchester , Mass. , 43 years ago, when Rick Was strangled by the umbilical cord during birth, leaving him Brain-damaged and unable to control his limbs.

"He'll be a vegetable the rest of his life;'' Dick says doctors told him And his wife, Judy, when Rick was nine months old. ``Put him in an Institution.''

But the Hoyts weren't buying it. They noticed the way Rick's eyes Followed them around the room. When Rick was 11 they took him to the Engineering department at Tufts University and asked if there was Anything to help the boy communicate. ``No way,'' Dick says he was told. ``There's nothing going on in his brain.''

"Tell him a joke,'' Dick countered. They did. Rick laughed. Turns out a Lot was going on in his brain. Rigged up with a computer that allowed Him to control the cursor by touching a switch with the side of his Head, Rick was finally able to communicate. First words? ``Go Bruins!'' And after a high school classmate was paralyzed in an accident and the School organized a charity run for him, Rick pecked out, ``Dad, I want To do that.''

Yeah, right. How was Dick, a self-described ``porker'' who never ran More than a mile at a time, going to push his son five miles? Still, he Tried. ``Then it was me who was handicapped,'' Dick says. ``I was sore For two weeks.''

That day changed Rick's life. ``Dad,'' he typed, ``when we were running, It felt like I wasn't disabled anymore!''

And that sentence changed Dick's life. He became obsessed with giving Rick that feeling as often as he could. He got into such hard-belly Shape that he and Rick were ready to try the 1979 Boston Marathon.

``No way,'' Dick was told by a race official. The Hoyts weren't quite a Single runner, and they weren't quite a wheelchair competitor. For a few Years Dick and Rick just joined the massive field and ran anyway, then They found a way to get into the race Officially: In 1983 they ran another marathon so fast they made the Qualifying time for Boston the following year.

Then somebody said, ``Hey, Dick, why not a triathlon?''

How's a guy who never learned to swim and hadn't ridden a bike since he Was six going to haul his 110-pound kid through a triathlon? Still, Dick Tried.

Now they've done 212 triathlons, including four grueling 15-hour Ironmans in Hawaii . It must be a buzzkill to be a 25-year-old stud Getting passed by an old guy towing a grown man in a dinghy, don't you Think?

Hey, Dick, why not see how you'd do on your own? ``No way,'' he says. Dick does it purely for ``the awesome feeling'' he gets seeing Rick with A cantaloupe smile as they run, swim and ride together.

This year, at ages 65 and 43, Dick and Rick finished their 24th Boston Marathon, in 5,083rd place out of more than 20,000 starters. Their best Time? Two hours, 40 minutes in 1992--only 35 minutes off the world Record, which, in case you don't keep track of these things, happens to Be held by a guy who was not pushing another man in a wheelchair at the Time.

``No question about it,'' Rick types. ``My dad is the Father of the Century.''

And Dick got something else out of all this too. Two years ago he had a Mild heart attack during a race. Doctors found that one of his arteries Was 95% clogged. ``If you hadn't been in such great shape,'' One doctor told him, ``you probably would've died 15 years ago.'' So, in a way, Dick and Rick saved each other's life.

Rick, who has his own apartment (he gets home care) and works in Boston, and Dick, retired from the military and living in Holland, Mass. , always find ways to be together. They give speeches around the country and compete in some backbreaking race every weekend, including this Father's Day.

That night, Rick will buy his dad dinner, but the thing he really wants to give him is a gift he can never buy.

``The thing I'd most like,'' Rick types, ``is that my dad sit in the chair and I push him once.''




Ein ausführlicheres Video dazu gibt es auf Youtube

Die Gemeinde ist da fuer meine Unterhaltung


Wenn ihr etwas bietet kommen wir...
...meine Frau und ich gehen in eine kleine Gemeinde/Freikirche. Wir haben (indirekt) Aussagen mitbekommen wie "Wenn ihr ein Programm bieten könnt, dann kommen wir auch zu Euch. Bis dann gehen wir aber lieber in die (grosse) Schwestergemeinde in xxx. Solche Aussagen und auch eigene Überlegungen zu unserem Grüppchen haben mich veranlasst meine Definition und Motivation zu (meiner) Gemeinde(n) zu hinterfragen. Das Argument "wenn du etwas willst, dann mach selber den ersten Schritt", klammere ich dabei mal bewusst aus.

Gemeinde muss ein Programm bieten...
...gute Beziehungen, gute Musik, mitreisende Predigt, Freizeitaktivitäten, seelsorgerische Rundumbetreuung etc. Muss sie das wirklich? Ist die Gemeinde überspitzt gesagt zu meiner Unterhaltung und Freizeitgestaltung da? Es gibt Prediger, die predigen, dass wir in einem täglichen 24stündigen Gottesdienst leben (sollten). Braucht es dabei wirklich ein Zusammenkommen? Braucht es wirklich ein Superprogramm?

Gemeinde muss profesionell arbeiten...
Ich besuchte während einer längeren Zeit eine Gemeinde die auf einem sehr hohen in gewissen Teilen profesionellen Niveau arbeitet. Die Musik war teilweise so cool, dass ich vom eher passiven Gotesdienstbesucher zum noch passiveren Konzertbesucher wurde. Andere können nur geistig und seelisch Abheben (man möge mir die Ausdrucksweise verzeihen) wenn der "Sound" im Style von XY "performed" wird. Braucht Gott(esdient) nur die Besten?

Gemeinde muss ein (soziales) Beziehungsnetz bieten...
...es gibt Stimmen die behaupten, dass ein Mensch, wenn er seinen christlichen Glauben aktiv betreibt und einer Kirche/Freikirche beitritt innerhalb von ca. 3 Jahren wenig bis gar keine Beziehungen und Freundschaften ausserhalb dem christlichen Kuchen mehr hat. Das nennt man den christlichen Treibhauseffekt. Dem stimme ich zu und bin ihm zum grössten Teil bereits zum Opfer gefallen. Wenn ich der grösste Teil meiner sozialen Kontakte "nur" innerhalb der Gemeinde oder der "frommen" Kreise pflege, was passiert einmal, wenn die Gemeinde nicht mehr da ist/versagt oder wenn mich meine christlichen Freunde "enttäuschen"? Es ist schön, gut und wünschenswert, wenn die Gemeinde Menschen seelisch und sozial unterstützen kann aber darf sie wirklich die einzige Quelle für den Bau meines Beziehungsnetzes sein?

Die Gemeinde muss mich seelisch und geistig erbauen...
...darum benötige ich unbedingt eine Predigt und Seelsorge die mich und mein Glauben bei der Stange halten. Ist das wirklich so?

Konsum wird uns in die Wiege gelegt...
...entweder leben wir in der 1./2. Welt wo wir nach der Geburt in den meisten Fällen eine mehr oder weniger gute Rundumversorgung erwarten können - oder wir werden in der 3. Welt/einer "sozialen Unterschicht" geboren wo wir ums tägliche Ueberleben kämpfen müssen. Alle vorher beschriebenen Punkte haben (auch) mit meiner Konsumhaltung zu tun. Darum nehme ich mir vor, nicht nur meinen inneren Schweinehund sondern meinen inneren (kleinen) Konsumenten zu bekämpfen.

Ich werde zu einer Blutbahn...
...die kann nur bestehen, weil sie das Blut an die Orte transportiert wo es gebraucht wird. Wenn ich zur Blutbahn werde und Gott dorthin transportiere wo er gebraucht wird, ernähre ich mich dadurch gleichzeitig auch selber. (Mag sein, dass mein bildhafter Vergleich medizinisch und logisch nicht ganz hinhaut - aber ich liebe ihn trotzdem ;-)

Dienstag, 29. April 2008

Apple rettet mich vom iPOD-Entzug

Es geschehen noch Zeichen und Wunder...
...oder Harleylujah (wie ein christlicher Motorradfahrer sagen würde). Apple hat die Garantie eingehalten und meinen iPOD reapariert.

Ich habe sogar einen neuen iPOD erhalten! Wahrscheinlich nur, weil es zu aufwendig war den alten zu reaprieren aber mir soll es recht sein. Dank Apple bin ich nun wieder modern und bei den Leuten ... mit meinem iPOD.

Donnerstag, 24. April 2008

Fuer oder mit dem Sohn

Weil es so schön ist gleich noch einmal



... so schöne Bilder treiben einem buchstäblich die Tränen in die Augen. Als BLOGGER der auch gerne Mal hinter die Fassaden blickt möchte ich gerne die Beweggründe des Vaters kennen. Warum tut er das alles, warum tut er es zusammen mit seinem Sohn.

Mittwoch, 23. April 2008

Ich bin mein Windows los

Folgen meines Spieltriebes...
...ist, dass ich immer wieder meine Computer (iMac, iBook, Laptop) "kille". Nun ist mein Laptop ist tod. Irgendwo schön versteckt schlummert(e) ein Windows XP, da der Hersteller es nicht für nötig hält CDs mitzuliefern und ich keine Unterlagen mehr habe bin ich machtlos... Wie öffnet sich die magische Türe zu meinem Windows?

Die Antwort heisst Linux...
... Ubuntu Linux ;-) Legale Software kostenlos - und es funktioniert! Die Tage als Linux etwas für Spezialisten war sind definitiv vorbei. Nun bin ich definitiv Fenster- aber nicht Betriebssystemlos. Bye bye Mr. Gates.

Dienstag, 22. April 2008

Streik SBB CARGO - vieles bleibt zurueck

Sehr, sehr viel sei zu klären..
...sagt der Personalchef der SBB Markus Jordi. Ich zitiere aus der Sondernummer SBB-Zeitung als Beilage zum Streit um SBB CARGO:

Vier Wochen lang wurde der GAV verletzt. Was nun? «Die vertragsschliessenden Personalverbände sichern der SBB zu, den Umstrukturierungsprozess konstruktiv zu begleiten.» So steht es im GAV.

Die letzten Wochen boten jedoch ein anderes Bild: Werkbesetzungen und, in der Juristensprache, «Dulden und Unterstützung von Streik und streikähnlichen Massnahmen ». «Das sind handfeste Verstösse gegen den GAV und die darin vereinbarte Friedenspflicht, die wir nicht akzeptieren können», erklärte SBB-Personalchef Markus Jordi mehrfach.

Doch was heisst das? Keine Kündigung des GAV Verstösst eine Partei gegen den GAV, bleibt der Vertrag gültig. Der Verstoss des einen ist also kein Grund für den anderen, ebenfalls das gemeinsame Werk auszuhebeln. Daher hält die SBB trotz des Streiks weiterhin den GAV ein. Die Kündigung ist keine Option. «Allerdings ist sehr, sehr viel zu klären», unterstreicht Jordi. Bei Meinungsverschiedenheiten sieht der GAV zunächst Einigungsgespräche zwischen den Sozialpartnern vor.

Scheitern diese, kann ein Schiedsgericht einberufen werden. «Die Sozialpartnerschaft ist im Kern erschüttert. Jetzt müssen wir uns über die Folgen klar werden.» Dazu sei ein konstruktiver Dialog notwendig. «Wir erwarten von den Gewerkschaften Fairplay und die Einhaltung von abgemachten Regeln, damit das Vertrauen wieder aufgebaut werden kann. Das ständige Wiederholen von gegenseitigen Vorwürfen bringt uns nicht weiter.» Schliesslich brauche es eine stabile Sozialpartnerschaft, um die künftigen Herausforderungen der gesamten SBB sinnvoll zu lösen. Von der Klärung zur Begleitung

Der Dialog findet derweil statt. So trafen sich die Delegationen der vertragsschliessenden Gewerkschaften (das heisst ohne Unia) bisher zu fünf Sozialpartnerkonferenzen, um die Sanierungsmassnahmen bei SBB Cargo zu besprechen. Im Mittelpunkt stand der Austausch von Informationen. Kommt die Umsetzung in Gang, wird die Restrukturierung durch Vertreter der Personalkommissionen in sogenannten Begleitausschüssen aus Mitarbeitersicht konstruktiv begleitet – ganz im Sinn des GAV. In Basel und Biel ist dies bereits angelaufen, in Freiburg und Bellinzona bestehen die Voraussetzungen noch nicht. ANDREAS MOCK (TEXT)

Die SBB-Zeitung ist ein internes Informationsorgan welches auch den interessierten Journalisten und Pressorganen zur Verfügung gestellt wird.

Auch ich habe meine Fragen...

  • Welche Rolle hatte die Gewerkschaft UNIA in dieser Tragödie?
  • Warum spielte sich die UNIA auch in der Sendung ARENA als Arbeitervertreterin auf obschon sie nicht Sozialparterin der SBB ist?
  • Kann es sein, dass die Arbeiter zum Streik animiert wurden? UNIA ist dafür bekannt dass sie gerne und schnell zum (aus meiner Sicht) allerletzten Mittel greift?
  • Kann es sein, dass sich die ganze Aktion kontraproduktiv auswirkt und am Ende alle Mitarbeitenden der SBB die Folgen zu tragen haben? Ich gehe davon aus, dass dieser Streik bei den nächsten GAV-Verhandlungen sicher thematisiert wird.
  • Ein SEV-Mitarbeiter äusserte sich am Radio in etwa folgendermassen: "Im Tessin wollen die Arbeiter streiken in Fribourg haben wir sie noch nicht so weit" Dazu frage ich mich, was das Ziel einer Gewerkschaft ist? Für die Mitglieder da zu sein oder in den Medien zu sein?

Wir sollten uns ein Beispiel am Vorgehen der Angestellten von SBB CARGO in Fribourg nehmen. Sie haben ihre Position ganz klar mit Aktionen und Protesten demonstriert ohne zum letzten Mittel zu greifen Danke!

Nehm ich 's persoenlich, bin ich verantwortlich?

"Guten Tag bei der Helpdesk XY...
...meine Name ist Z was kann ich für Sie tun?" "Ihr ver(zensuriert) A(zensuriert) nehmt mal die Finger aus euren A(zensuriert). Ich habe die Nase gestrichen voll von eurem Service. Jetzt tun sie endlich etwas Herr/Frau Z! Ich werde sie persönlich zur Verantwortung ziehen!

Es muss nicht immer die Helpdesk sein...
...erleben wir nicht tagtäglich Situationen in denen wir beschuldigt werden, weil etwas nicht so wie vorgesehen funktioniert. Was geht in uns vor, wenn der Geschäftspartner, die Arbeitskollegin oder der/die Ehepartnerin ihre Kritik an einer Sache oder Person äussert?

Keine Verantwortung - oder zuviel Verantwortung...
...es gibt Menschen, die schieben generell alle Verantwortung von sich, und es gibt Menschen, die nehmen generell alle Verantwortung auf sich. Wie ermuntern wir Menschen, die alles von sich weisen, Verantwortung zu übernehmen und wie helfen wir Menschen, die alles persönlich nehmen? Gibt es andere Vorschläge ausser:

  • Ich lerne mich abzugrenzen und zu filtern was ist wirklich meine Verantwortung oder meine Schuld.

  • Ich reagiere nicht immer sofort mit einer Abwehrhaltung, denn ich bin (meistens) wirklich nicht persönlich verantwortlich.

  • Ich höre mir die Klage an und beantworte sie sachlich, denn ich bin nicht persönlich für den Umstand verantwortlich.

  • Ich suche eine Möglichkeit den empfangenen "Dreck" ab- und weiterzuleiten. Von Vorteil nicht an Menschen, Tiere oder Pflanzen.

  • Ich suche einen Ausgleich zu meinem Alltag wo ich Stress abbauen kann.

  • Für Menschen, die ihren Glauben aktiv praktizieren Beten und ihre Lasten bei "Gott" abladen

Weitere Vorschläge sind willkommen...


Ich bin ein Schlumpf-Fan


Wir zahlen die UEFA EURO2008

Einige Zahlen zur UEFA EURO 2008


  • Mio. CHF 235 Budget EURO2008 SA
  • Mio. CHF 40 Kosten füur Sponsoren UEFA TOP
  • Mio. CHF 900 Umbau Stadien
  • Mio. CHF 64 Sicherheitskosten
  • Mio. CHF 1,87 Sicherheitskosten Stadt Klagenfurt
  • Mio. CHF 7 Projektleitung öffentliche Hand
  • Mio. CHF 4 Infrastruktur und Verkehr
  • Mio. CHF 10 Standortmarketing
  • Mio. CHF 10 Projekte und massnahmen Schweiz

Wie immer sind diese Zahlen ohne Gewähr aber mit Sicherheit der grösste Teil zu Lasten des Steuerzahlers. Da könnte man schon meinen Eurolepsie sei eine allgemeine Krankheit von der man einfach angesteckt sein muss. Die UEFA EURO 2008 soll zum Volksfest werden???

UEFA EURO 2008 - oder wie kann ich am meisten Kohle scheffeln...

  • Wer Glück hat, kann sich ein Ticket ergattern und wer noch mehr Glück hat zu einem zahlbaren Preis
  • Wer vor hat, die Spiele in einer PublicViewing Area anzuschauen, dem empfehle ich, sich vorher zu verpflegen, denn dort ist nur Verpflegung vom Standortbetreiber erlaubt
  • Wer ein Restaurant in der Nähe einer solche Aerea betreibt darf nur noch Bier einer bestimmten Marke verkaufen
  • Wer seine Freunde zum Fussballmatch in den Garten einlädt, bezahlt SUISA-Gebühren
  • Wer seine Freunde "halboffiziell" bei sich übernachten lässt sollte streng genommen auch Gebühren zahlen
  • Die UEFA wollte angeblich sogar verbieten, den Namen UEFA EURO2008 zu erwähnen, also liebe BLOGGER seit bitte vorsichtig (ups da gehöre ich ja auch dazu)

Es gibt auch EURO - SCHPASSER

  • Während der EURO sollen (angeblich) die KITAG-Kinos geschlossen bleiben, mann ist gezwungen Fussball zu sehen, auch wenn man ihn nicht sehen will
  • Wenn ich möchte (aber ich möchte auf gar keinen Fall) kann ich mein ganzes Leben im EURO-Style gestalten. Von den Unterhosen, über die Bratwurt, zum Bier bis hin zum Scheisspapier (Pardon WC-Papier) ist alles mit UEFA EURO 2008-Motiven erhältlich
  • Kultur heisst während der EURO, Du bist Teil des Spiels (und verdienst mit) oder Du hast keine Zuschauer und Dir bleibt nichts anderes übrig als ans Spiel zu gehen um ein bisschen Unterhaltung zu haben
  • Um auf die EURO einzustimmen haben wir in unserem Aufenthaltslokal, dass eigentlich zur Stärkung und Erholung der Mitarbeitenden und zur Förderung der Kommunikation gedacht wäre, einen Töggelikasten hingestellt erhalten. Fazit, während der Mittagspause und auch darüber hinaus haben vor allem die 2 - 4 Spiel Spass welche die anderen mit Lärm erfreuen.
  • Der Ball mag rund sein - die Erde ist es zum Glück nicht!

Auf diese Art von Volksfest verzichtet ich gerne...

Montag, 14. April 2008

Die SVP ist ein Schlumpf-Fan!





Die SVP ist (k)ein Eintopf

Schnell geraten wir in die Versuchung, die SVP in einen (Ein)Topf zu werfen. Aber auch in dieser politischen Gruppierung gibt es durchaus Menschen, die Civilcourage zeigen und ihre Solidarität mit ihrer Bundesrätin Frau Eveline Wiedmer-Schlumpf auch öffentlich zeigen. Hut ab! Und doch...

Was kommt nach dem Bündner Rauswurf?

Das ist aus meiner Sicht (leider) bezeichnend für die Parteileitung der SVP. "Wer mir nicht passt wird rausgeworfen". Ich frage mich einmal mehr ob man dieses Vorgehen als demokratisch bezeichnen kann - oder ob an der nächsten Delegiertenversammlung nur noch die Absolution eingeholt wird, die SVP-Vatikan in Zürich beschlossen hat.

Mein Kommentar... die SVP geht zum Brunner bis er bricht...

Ist Garantieschein von Apple wertlos?

Der kleine Mann bezahlt die Rechnung...
...wie so viele bin ich bis vor kurzem stolzer Besitzer eines iPOD-Classic. Nun hat aber, wie schon mehrmals bei Apple-Produkten (iBook, iPOD-Mini) der Akku den Geist aufgegeben - und das innerhalb der Garantie.

Was ist eine Garantie wert, die keine ist?
Als ich noch den iPOD-Mini hatte, wurde dieser extra von UPS abgeholt, nach Amsterdam gesendet und kam, ohne das etwas repariert wurde wieder zurück. Dabei hatte ich sicher 4 - 5x vermerkt, dass der Akku schlapp macht. Als ich mein neustes Gerät in der Verkaufsstelle abgeben wollte meinte der Verkäufer lapidar: "Das Gerät hat hier einen Lackschaden, Apple wird die Reparatur mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht als Garantiefall behandeln." Sprich ich bin selber schuld, dass Apple Sch... Akkus in ihre Geräte einbaut und ich muss einen neuen Sch... Akku auch noch selber bezahlen - obschon der kleine Kratzer am Gehäuse evtl. überhaupt rein gar nichts mit dem defekten Akku zu tun hat...

Wir werden ja sehen ob der Garantieschein von Apple wirklich wertlos ist...

Samstag, 12. April 2008

Bundesamt ist für Sex ohne Grenzen


Wann wo und so oft Du willst...

...nur nicht ohne Gummi. Das Bundesamt für Gesundheit geht in seiner neuesten Stop-Aids Kampagne auf jeden Fall davon aus. Es werden Paare jedes Geschlechts in jeder Stellung an jedem Ort beim Geschlechtsverkehr gezeigt. (Meine persönliche Meinung und Interpretation)

Die eigene Lust befriedigen – um jeden Preis...
...scheint heutzutage das Credo einer Mehrheit zu sein und wer den eigenen Partner/Partnerin nicht schon einmal betrogen hat lebt anscheinend hinter dem Mond. Wohl verstanden, ich habe nichts gegen mehr Bezug zur Realität – besonders in Aufklärungskampagnen aber sind wir Schweizer wirklich so primitiv und schwanz- oder sexgesteuert wie es uns das BAG in ihrer Kampagne zeigen will?

Ich glaube an die Treue und an die Ehe
Man darf mich getrost als blauäugig und naiv bezeichnen aber ich glaube an Werte wie Treue, Ehrlichkeit und Ehe. Seit nun etwa 2 Jahren lebe ich in einer festen Beziehung und die Heirat steht kurz bevor. Wir haben uns schon sehr oft gestritten, wir sind lange nicht immer der selben Meinung und unsere Geschmäcker sind zum Teil sehr verschieden. Es gab Situationen wo ich die Beziehung hinterfragte, es gab Tage an denen ich nicht wusste wie es weiter geht... Aber ich habe meiner zukünftigen Frau am Anfang von unserem gemeinsamen Weg ein Versprechen gegeben, festzuhalten, nicht aufzugeben und wenn nötig Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Bleib dran, halt durch – es lohnt sich
Ich habe keine Lebensabschnittspartnerin die ich wechsle oder sitzen lasse wenn ich keine Lust mehr empfinde. Ich bleibe der Gleiche mit all meinen Fehlern, Sorgen und Problemen. Die nehme ich unweigerlich mit – auch wenn ich meine Beziehungen wechsle. Bei jeder neuen Partnerin geht es am Anfang gut, bis meine unangenehmen Seiten wieder zum Vorschein kommen... Wenn wir uns weiterentwickeln wollen, dann müssen wir uns Zeit dazu geben. Wir müssen uns unseren Problemen stellen und nicht versuchen vor ihnen davonzulaufen. Sie holen uns ein – immer wenn nicht Heute, dann Morgen. Darum bleib dran, es lohnt sich, dann wirst Du die Fortschritte bestimmt sehen.

Für einmal bin ich mit der EDU der gleichen Meinung...
Medienmitteilung der EDU

Freitag, 11. April 2008

SBB CARGO und was steckt dahinter?


Das Drama um SBB CARGO...
...hat vieles bewegt. Unter anderem auch Politiker, die aus meiner Sicht, eher PR in eigener Sache betrieben haben, als wirklich für die Streikenden einzutreten. Zu denen gehört ganz sicher nicht der Solothurner SP Ständerat Ernst Leuenberger. In seinem Artikel auf der Homepage der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz hat er die Sache auf den Punkt gebracht. Seinen Artikel folgt nun in der gesamten, ungekürzten Länge und für alle die sich fragen ob ich das darf JA, ich habe die persönliche Erlaubnis von Ihm erhalten.

Gedanken zum Drama von SBB-Cargo: Mehr Lastwagen oder mehr Güterbahn? Das ist die Frage.
SBB-Gesetz und Verlagerungsgesetz enthalten keinen Verlagerungsauftrag an die SBB. Von Unterstützung der Verlagerungsbemühungen des Bundes ist erst in nachgelagerten Erlassen die Rede. Das bedeutet: Verlagerung muss sich lohnen, sonst geschieht nichts. Der kleine Verlagerungsanreiz, der mit Trassenverbilligungsbeiträgen gegeben wurde, flog im Zuge von Sparmassnahmen aus dem Budget dank bürgerlichen Mehrheiten. Somit bleibt einzig die LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) als gedachtes Lenkungsinstrument. Allerdings haben wir dafür in Brüssel teuer bezahlen müssen, indem wir statt der 26 t-LKW neu die 40t-LKW zulassen mussten. Der erzielte Produktivitätszuwachs eliminierte die Lenkungsfunktion der LSVA.

Verlagerung wurde von den Behörden nie besonders ernst genommen: als Beispiel: Die Schweizerische Post verlagerte laufend Posttransporte von der Bahn auf die Strasse; stossend sind die Poststrassentransporte ins Tessin.Quintessenz: Die vom Volk immer wieder verlangte Verlagerung durchsetzen ist enorm schwer, die Widerstände im Parlament laut, und für den Binnen-Güterverkehr fehlen schlicht gesetzliche Verlagerungsaufträge dank der starken Lastwagen-Lobby.

In der Bundesverfassung steht: „Die Verlagerung des Gütertransitverkehrs auf die Schiene muss zehn Jahre nach Annahme der Volksinitiative (…) abgeschlossen sein.“ Der Alpenschutzartikel steht seit dem 20. Februar 1994 in der Verfassung. Die 10 Jahresfrist war anfangs 2004 abgelaufen… Bundesrat, bürgerliche Parlamentsmehrheit, die Mehrzahl der Parteien und Wirtschaftsverbände waren damals gegen die Initiative: Sie nehmen heute den Alpenschutzartikel und damit den Verlagerungsauftragt nicht ernst.

SBB dürfen keine Rücksicht nehmen auf regionale Anliegen.
Seit 1.1.1999 steht im SBB-Gesetz:„ Die SBB sind nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen zu führen.“ FdP und SVP und das Gros der CVP stierten diese Text durch unter tatkräftiger Mithilfe der Bürgerlichen aus dem Tessin, die sich heute erstaunt die Augen reiben, wenn die SBB tun, was ihnen befohlen wurde.

Erst als das Postmanagement das Poststellennetz ausdünnte, ermannte sich ein tapferer CVP Ständerat und verlangte, dass die Post „regionale Anliegen“ zu berücksichtigen habe. CVP und SP setzten das im Ständerat gegen FdP und SVP durch. So hat seit dem 1.11.2007 die Post regionale Anliegen zu berücksichtigen. Spät. Die SBB kennen keine solchen Auflage.


Aktueller Trend: die Güterbahn wird längerfristig verdrängt.
Erfolgreiche Verlagerung setzt eine starke Schweizer Güterbahn voraus, die unter fairen Bedingungen im Wettbewerb mit der Strasse bestehen können muss. Das bedeutet:

1. Die Wettbewerbsverzerrungen Strasse/Schiene sind zu beseitigen. Das heisst: GAV für Lastwagenfahrer. Senkung der Höchstarbeitszeiten für LKW-Fahrer. Angemessene Entlöhnung. Nullpromillegrenze auch für Lastwagenfahrer. Echte Kontrollen des Strassengüterverkehrs ( techn. Ausrüstung, Ladung, Höchstgewicht, Geschwindigkeit, Ruhezeiten der Chauffeure). Strafen für fehlbare Transporteure statt für die Chauffeure. Weniger Ausnahmebewilligungen vom Nacht- und Sonntagsfahrverbot durch die Kantone.

2. Schluss mit der selbstmörderischen SBB-cargo Attacke auf die Deutsche Bahn in Deutschland. Zusammenarbeit ist gefragt.

3. Schluss mit der innerschweizerischen Rosinenpickerei im Schienengüterverkehr. BLS cargo und SBB cargo gehören zusammen als starkes Schweizerisches Bahn-Cargo-Unternehmen in Bundeshand.

4. Gezielte Trassenpreisverbilligung durch den Bund namentlich für den Wagenladungsverkehr nach dem Motto „Verlagerung beginnt im Kleinen.“

5. Verlagerung kann nur erreicht werden durch eine LSVA mit Lenkungswirkung. Das muss der Bundesrat mit der EU aushandeln.

Der Tessiner Streik ist ein Verzweiflungsakt von treuen Eisenbahnern, die dafür bezahlen sollen, dass ein grössenwahnsinniger Cargo-Chef Nordmann, gestützt vom Verwaltungsrat, abgesegnet vom Bundesrat jahrelang durch tollkühne Abenteuer in Deutschland Geld verlieren durfte. Lalive: „Die SBB können nur noch im Ausland wachsen“. Eingespart wird dann in Bellinzona, in Fribourg, in Basel. Die SBB-Massnahmen zeugen von einer unglaublichen Ignoranz in Sachen „Schweiz“.

Der Bundesrat schaut der SBB-Führung etwas genauer auf die Finger. Die Finanzdelegation der Eidg. Räte ist vorangegangen mit einem Prüfungsauftrag an die Eidg. Finanzkontrolle.

Die Gretchen-Frage an Bundesrat und Parlament lautet aber ganz banal: Wie hast Du es mit der Verlagerung?

Ich danke Herr Leuenberger für das Abdurcksrecht in meinem BLOG. Wir werden sehen wie die Zukunft von SBB Cargo aussieht...

Apothekenberatungstaxe ist ungerecht

Versteckte Preiserhöhungen und Einkünfte...
...die Beratungstaxe sei eine Entschädigung für die Dienstleistung welche die Apotheken erbringen. Die Patiententaxe sei für das Führen des Dossiers und den administrativen Aufwand für die Abrechnung mit den Krankenkassen...

Beratung für ein Dauerrezept?
Warum brauche ich als Patient eine Beratung wenn der Arzt mich beraten hat und mir auch das korrekte Medikament verschrieben hat? Der Arzt legt das Produkt und auch die Dosierung fest? Was bitte muss die Aptheke in diesem Fall noch beraten? Warum muss für ein Dauerrezpet die Patiententaxe für das Führen des Dossiers jedes Mal verrechnet werden? Wenn ich ein Produkt auf Rechnung beziehe wird mir dafür auch keine Kundentaxe verlangt...

Das Gesetz schreibt es so vor...
... falsch, es geht auch anders! Die Sun Store Apothekenkette verzichtet auf all diese obskuren Taxen. Warum? Weil sie nicht Mitglied im Apothekerverband sind. Dieser und nicht das Gesetz schreibt die zusätzlichen (aus meiner Sicht ungerechtfertigten) Taxen vor.

Killerspiele sind harmlos

Killerspiele haben keinen Bezug zur Wirklichkeit...
...sie sind harmlos, dienen nur zur Zerstreuung, eine Verbindung zwischen der Tat und dem Spiel wurde nie bewiesen... all das sind Argumente der Spielindustrie und der Konsumenten von Egoshootern und anderen Kriegs- und Killer-Games.

Vermischung vom Frist- und Secondlife
Secondlife demonstriert uns die Vermischung von Spiel und Wirklichkeit täglich vor. Swisscom prüft die Möglichkeit, dass SMS vom Secondlife ins richtige Leben (Fristlife) und zurück gesendet werden können. Diverse Star-Trek Messen, Fanclubs etc. beweisen mir nur zu gut, dass sich in unserer Phantasie die Wirklichkeit mit der Fiktion vermischt (Randbemerkung: Ich liebe Star-Trek, die Erwähnung dient nur als ein Beispiel unter vielen.)

Selbstmord im Film spornte Teenies zum nachmachen an
In den 80er Jahren wurde in Deutschland ein Film über den Selbstmord eines Teenager Mädchens gezeigt. Diese fiktive Geschichte gab danach anscheinend einigen jungen Menschen den Anlass, dem "Film" nachzuahmen.

Der Kanton Bern macht ernst...
... zur Ueberraschung von vielen macht nun der Kanton Bern Nägel mit Köpfen und fordert ein Verbot von Killerspielen. Der Artikel dazu findet ihr hier. Mein Kommentar dazu: Bravo!

Swissmedic handelt gegen Krankenkassen und Steuerzahler

Swissmedic
Der Einleitungstext auf der Homepage lautet: Zum Schutz von Mensch und Tier gewährleistet Swissmedic, das Schweizerische Heilmittelinstitut, dass nur qualitativ hochstehende,sichere und wirksame Heilmittel in der Schweiz in Verkehr gebracht werden.Um rasch an die gewünschte Information zu gelangen, können Sie den entsprechenden Bereich frei wählen. Nach meinen Informationen ist Swissmedic die amtliche Stelle welche sagt welche Medikamente und in welchen Mengen den Patienten verkauft werden und welche Medikamente in welchen Mengen von den Krankenkassen anerkannt/bezahlt werden müssen.

Krankenkassen zahlen nur kleine, teurere Packungen
Es gibt zahlreiche chronisch kranke Menschen die Medikamente lebenslang einnehmen müssen. Da diese oft längere Zeit haltbar sind wäre für die Patienten durchaus eine grössere, günstigere Packung sinnvoll. Der Patient, die Krankenkasse und der Steuerzahler bezahlen weniger und der kranke Mensch muss weniger zur Aptotheke.

Beispiel Diabetesmedikament Glucophage (Diabetesmedikament)
Dieses gibt es in 100er Packung oder in einer 300er Klinkpackung. Bis vor einiger Zeit wurden auch die grossen Packungen von den Krankenkassen bezahlt. Plötzlich hiess es aber, die Klinikpackung des haargenaugleichen Medikamentes werden nicht übernommen - nur noch die kleineren 100er Packungen. Der Preisunterschied oder die -ersparnis zwischen 3 kleinen und 1 grossen Packung betrug damals rund CHF 80.-

Alle sprechen von Kostensenkungen im Gesundheitswesen...
doch keiner will etwas tun. Swissmedic könnte, aus meiner Sicht sehr einfach...

SVP demokratisch oder diktatorisch?

Ich weiss nicht...
...wie demkotratisch die Schweizer Volkspartei bezeichnet werden kann. Die Wahlen in der Partei und ind deren Gremien, nehme ich mal an, sind es schon. Aber nach was für Masstäben wird z.B. das Vorgehen gegen die Bundesrätin Frau Wiedmer-Schlumpf festgelegt?

Warum hört man in der Öffentlichkeit hauptsächlich die Parteileitung, die ich als sehr zürichlastig bezeichnenen würde? Warum äussern sich im Namen der SVP Schweiz praktisch ausschliesslich Menschen aus dem Umfeld des ehemaligen Bundesrates Herr Christof Blocher?

Wo steht z.B. unter welchen Umständen jemand aus der Partei ausgeschlossen werden kann? Wer hat bestimmt, dass sogar ganze Kantonalparteien ausgeschlossen werden können - so wie es jetzt der Kantonalpartei von Graubünden droht?

Meiner Meinung nach ist das ganze eine Kampagne mit erschreckenden Palarlellen in der Geschichte. Erstaunlich, wie wenig auf der Homepage der SVP darüber zu finden ist...

Dienstag, 8. April 2008

Ein neuartiger Virus im EURO-Land

Quizfrage
Wie nennt man das Fieber welches vor allem in Oesterreich und der Schweiz grassiert?

Eurolepsie

In einigen (Bundes)betrieben nimmt sie fast krankhafte Formen an. Man muss sich fast per Dekret anstecken lassen. Liebe Schweizer und Oesterreicher, ich bin der Meinung, dass der Ball rund ist aber die Erde ist es auf jeden Fall nicht.

Sonntag, 6. April 2008

Mein Gott heilt (mich) nicht

Wenn ich Heilung bei Google suche...
Bereits dieser Satz lässt mich aufhorchen... Ich bin krank und suche Heilung im Internet. Google weiss auf alles einen Rat. Wenn ich das Wort Heilung eingebe, dann erscheinen nicht Spitäler oder Ärzte an erster Stelle. Es sind vor allem Medien und Geistheiler aber bereits an zweiter Stelle ist eine Seite mit christlichem Hintergrund platziert.

Heilungsveranstaltungen in der Bibel
Von Jesus lesen wir immer wieder, dass er Menschen geheilt hat, die zu ihm kamen und an ihn glaubten. Gesundheit, gesund werden ist eines der häufigsten Lebensziele - seit es Menschen gibt. Bereits zu den Zeiten von Jesus hat das die Menschen in Scharen angezogen. Ich studiere viel, habe aber keine Theologie studiert, doch mir ist nicht bekannt, dass ein Mensch nicht geheilt wurde, wenn Jesus für ihn gebetet hatte. Klar, Jesus ist Gottes Sohn und in diesem Sinne allmächtig.

Heilungsveranstaltungen Heute
...gibt es auch bei uns. Einige christliche Gruppierungen werben sogar sehr offensiv wenn nicht agressiv mit dieser Thematik. Die Auswahl geht von "Jesus löst alle deine Probleme und heilt alle deine Wunden" bis zu "erwarte Gottes wirken in unserer Veranstaltung".

Warum heilt Gott Menschen nicht...
...die zu ihm kommen und an ihn glauben... wie zu den Zeiten von Jesus? Warum sterben Menschen, die die Zusage erhalten haben, dass sie geheilt werden? Warum leiden Menschen an Krankheiten die Gott eigentlich besiegt hat? Warum sind in psychiatrischen Kliniken auffallend oft Menschen zu finden, die eine aktive Glaubensbeziehung leben und lebten? Warum??? Da kann doch etwas nicht stimmen???

Bitte keine Bibelstellensperrfeuer...
...denn das hilft oft nicht weiter. Auf jede Bibelstelle gibt es eine andere die etwas anderes ausssagt und jede Stelle kann so oft (um)interpretiert werden wie es Menschen gibt. Bleiben wir doch mal ganz praktisch: Warum werden einige Menschen geheilt und andere nicht?

Ist mein Glauben meine Heilung?
Situations bedingt ist die Frage der Heilung für mich im Moment besonders aktuell. Darum bin ich ganz persönlich der Frage nachgegangen ob mein Glauben und meine Überzeugung von meiner Heilung abhängt oder nicht? Nein, eigentlich nicht ... aber meine Motivation schon. Wenn ich z.B. in der Bibel von Menschen lese, die durch Gebet gesund geworden sind, dann möchte ich so etwas auch erleben... und es tut sich (sichtbar) eigentlich nichts. Dann frage ich mich (aus meiner Sicht berechtigt) ob Gott meinen Fall nicht behandeln will oder kann oder ob er gerade bei jemandem anderen auf Hausbesuch ist. Aber was macht den mein Glauben wirklich aus?

Dienstag, 1. April 2008

Sind die SBB CARGO Mitarbeitenden im Tessin stur?

Wenn man der SBB-Leitung glaubt...
dann könnte man meinen JA. Wenn man den Publikationen des SEV (Schweizerischen Eisenbahnerverband) und der UNIA glaubt, dann müsste man meinen NEIN. Einiges werfen in diesem Fall mehr Fragen auf als beantwortet werden.

Verhandlung = Kompromiss finden = Schritte wagen
Bis jetzt habe ich von einigen Zugeständnissen der SBB-Leitung gelesen - aber nur mündlich in einer Arena-Sendung von einem Tessiner Politiker gehört, dass die Mitarbeitenden in einem kleinen Bereich zu Schritten bereit sind. Bis jetzt habe ich immer gemeint, eine Lösung oder einen Kompromiss zu finden heisst, dass beide Parteien von ihrem Punkt Schritte gegen die Mitte zu unternehmen. Diese habe ich vom Streikkomitee bis jetzt zu mindest nicht erfahren. Vielleicht gibt es sie... ???

Zusammenschluss UNIA und SEV
Ich frage mich, warum in der Sendung ARENA neben den Vertretern der Gewerkschaft SEV auch solche der UNIA zu Wort gekommen sind? Seit wann ist UNIA GAV-Partner der SBB? Seit wann werden SBB Mitarbeitende durch die UNIA vertreten? Vor einiger Zeit hat man öffentlich über die Fusion von UNIA und SEV geschrieben - aber dann war es still um dieses Thema. Wir eventuell im geheimen trotzdem daran gearbeitet?