Freitag, 29. Februar 2008

Was sind christliche Umgangsformen?

Ein Christ muss...
oder sollte zumindest nett und anständig sein. Zu allen Menschen lieb sein kurz und gut ein 120prozentiges Vorbild mit einer Fehlerquote von - 20%. Echt, dieses Vorurteil ist so ein Käse. Christen sind genau gleich schwach wie andere Menschen, sie verlieren die Nerven, sie benutzen Kraftausdrücke etc. Kurz und gut, sie sind durch ihren Glauben um kein Prozent bessere Menschen als andere! Sie bzw. wir haben überhaupt kein Recht sich über andere zu erheben. Trotzdem höre ich/hört man immer wieder dieses Vorurteil...

Was sind christliche Umgangsformen?
Ehrlichkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit, ethnische Grundsätze sind für mich in erster Linie Charakterfragen die in zweiter Linie mit dem Glauben und der eigenen Ueberzeugung verknüpft sind.

Konfliktlösung ist eine Frage des Willens nicht des Glaubens
99% der Konflikte basieren aus meiner Erfahrung auf Missverständnissen. Ich sage etwas und meine A, mein Gegenüber versteht aber B und ein dritter Zuhörer C und schon haben wir den Salat. Mein Gegenüber fühlt sich verletzt und äussert das gegenüber mir in geeigneter Form oder er frisst es "in sich hinein". Solche Konfliktlösungen brauchen Willen und Charakter, sie sind aufwendig und Kosten uns Kraft, Nerven und Ueberwindung.

Entschlackung von negativen Erfahrungen
Was mache ich jetzt, wenn ich jemanden verletzt habe, es aber überhaupt nich so gewollt und gemeint habe? Ich kann mich zuerst einmal entschuldigen. Was mache ich aber, wenn mein Gegenüber es mir heimzahlen will und mich mit seinen Aeusserungen (jetzt) gezielt "verletzen" will?

Ich hinterfrage mich selbst am meisten, und überprüfe mich und mein Handeln. Wenn ich z.B. beschuldigt werde, rufe ich mir das Ereignis und meine Aeusserungen noch einmal in Erinnerung. Bin ich mir nicht sicher ob ich mich korrekt verhalten habe, bitte ich meine Bezugspersonen um ein Feedback.

Entschuldigen kann und will ich mich immer, denn in der Regel bin ich ein friedliebender Mensch und habe Null Interesse jemanden bewusst zu verletzen. Wenn ich aber nach meiner "Selbstreflektion" zum Schluss komme, dass ich keinen "bewussten " Fehler begannen habe, versuche ich innerlich das Ganze abzulegen und mich von den negativen Einflüssen und Erfahrungen zu entschlacken (distanzieren).

Donnerstag, 28. Februar 2008

Wer verbietet mir die Gewalt?

Früher war alles anders
...ist ein Satz, den man bereits in den Schriften aus der Antike lesen kann. Ich glaube er wird auch immer aktuell bleiben. Jeder Mensch erlebt verschiedene Generationen und jeder Mensch erlebt (natürlich) die jetztige Zeit am nächsten. Er erinnert sich aber immer gerne an Zeiten oder an seine ganz persönlichen Erlebnisse wo alles noch gaaannnzzz anders gewesen ist.

Es gab immer schon Gewalt...
...und wird sie immer geben. Neu ist aber, dass ein Mensch, der besiegt ist uns sich eigentlich ergeben hat buchstäglich in den Tod getrieben wird. Was treibt jemand an, jemand der bereits am Boden liegt noch mit Tritten zu traktieren?

Wer verbietet mir gewaltätig zu sein?
Wer oder was verbietet mir Gewalt auszuüben? Meine Nationalität, meine ethnische Herkunft, meine Religion, mein Glaube, meine Ueberzeugung? Was bringt einen Menschen dazu, seine Faust gegen seine Frau/Mann oder Kind zu erheben?

Zerstörte Familien - zerstörtes Umfeld - kranke Gesellschaft
Wenn die Erziehung immer mehr den Lehreren überlassen wird, wenn immer häufiger beide Elternteile arbeiten müssen um überhaupt über die Runden zu kommen, wenn jede zweite Ehe geschieden wird, müssen wir uns nicht wundern, wenn unsere Jugend keine Grenzen mehr kennt. Wir wollen die grenzenlose Freiheit und vergessen dabei, dass wir uns an Grenzen auch festhalten können und das sie uns Sicherheit geben.

Ich will (m)eine Karriere
Ich will: Ein super bezahlter Job, eine Frau/Mann, eine Familie/Kinder, ein sportliches Auto, ein Haus mit möglichst viel Umschwung... Ich will...

Ich will alles...
...nur kosten soll es mich möglichst wenig bis nichts. Vielen Menschen seit aber nicht klar zu sein, dass es auf und in dieser Welt nichts umsonst gibt. Bezahlen muss immer jemand und meistens sind es die schwächsten Glieder - sprich die Kinder oder die sozial schlechter gestellten Menschen.

Die letzte Barriere - das Gesetz
Um den Kreis zu schliessen, wenn mir niemand sagt, dass ich nicht gewalttätig sein darf, wenn mir das niemand vorlebt und ich nicht so "erzogen" werde, dann bleibt als letzte Hürde nur noch das Gestz (unserer Gesellschaft). Doch das tritt oft erst in Kraft, wenn es zu spät ist.

Dienstag, 26. Februar 2008

Meine Bookmarks ONLINE

Meine Bookmarksammlung ONLINE...
...ist neu direkt im BLOG auf der rechten Seite integriert. Sie kann auch
direkt bei Magadoo als öffentliche Linkliste aufgerufen werden.

Werbung nicht erwünscht

Das Bild wurde mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Antiteilchen.com (Danke)

Trotzdem erhalte ich immer wieder Werbung...
... Ich habe etwa 4 Kleber an meinem Briefkasten, ich habe meine Adresse mit einem Stern versehen lassen, ich habe mich auf die Robinsonliste eintragen lassen und und und... trotzdem habe ich immer wieder Werbung in meiner Post.

Keine Werbung - nur persönlich adressierte Post
... das sollte doch einfach zu verstehen sein? Aber Nein, gemäss der Post muss jede Form von Werbung ausgeschlossen sein. Keine Werbung genügt nicht. In Bolligen wohnte ich an der Gemeindegrenze. Da wurde ich mit den Gratisanzeigern regelrecht bombardiert. Ich erhielt den (1) amtlichen Anziger von Bolligen (das ist vom Gesetz vorgeschrieben und OK), dann erhielt ich den (2) die Bantigerpost, den (3) Anzeiger der Stadt Bern und die (4) Grauholzpost. Ich hatte z.T. 4 Anzeiger pro Woche. Informationsgehalt 10% und weniger, Werbung 90% und mehr.

Der illegale Adresshandel blüht...
Ich bin einmal dem Ursprung einer persönlich adressierten Werbesendung nachgegangen. Es gibt Firmen im Ausland die sich auf diesen Adresshandel spezialisiert haben. Die saugen die Daten ab dem Internet, von Seiten wie Weisse Seiten oder Telsearch oder sie kaufen sich ganz einfach die Directories CD. Diese Geschäftemacher wissen ganz genau, dass sich kaum eine Privatperson die Kosten leisten kann um gegen den (in der Schweiz z.T.) illegalen Adresshandel zu klagen. Menschen die das nötige Kleingeld hätten, müssen oft ihre Post nicht selber öffnen und haben desshalb kein Interesse gegen diese Ungerechtigkeit zu klagen.

Montag, 25. Februar 2008

Ist die Schweizer System noch in Ordnung?

Der kleine Mann ist machtlos...
... wenn einer einmal in die Mühlen des Systems geraten ist. Das ist keine Polemik oder Propaganda im Stiel der SVP. Wir bilden uns so viel ein auf unser Sozial- und Rechtssystem. Wir sind ja so überzeugt, dass unser Schulsystem zu den besten der Welt gehört. In der Wirklichkeit werden aber die Maschen in unserem Schweizer System immer grösser und immer mehr Menschen fallen durch die Löcher bis auf den harten kalten und nassen Boden. Wer sich gegen diesen Fall wehren will, wer versucht zu seinem Recht zu kommen, der erhält zusätzlich noch einen Tritt in den Allerwertesten damit er unten ganz bestimmt ankommt und möglichst unsanft aufschlägt.

Kritik am System
Meine Sicht ist sicher nicht objektiv aber ich erfahre von immer mehr Menschen, denen es so ergeht. Aus nächster Nähe habe ich erlebt, dass einer Familie buchstäblich das Geld ausgegangen ist und sie nichts mehr zu essen hatten. Das ist in der Schweiz passiert! Einem der reichsten Länder der Welt! In einem anderen Fall wehrt sich eine befreundete Familie für ihre Kinder. Ihre Anstrengungen werden vom System oder gewissen Behörden gnadelos zu nichte gemacht. Egal was passiert, egal was dabei draufgeht, Kritik am System wird nicht toleriert.

Alternativen?
Anstatt uns gedanklich, politisch und real zu bekämpfen sollten wir uns lieber überlegen wie wir drohende Systemzusammenbrüche (Wohnungsmieten, Sozialwerke, Brennstoffe, Energie) abwenden können. Wie kann z.B. der Familie geholfen werden, in der niemand Arbeit findet und die Sozialhilfe nicht reicht? Was können wir gegen das immer grösser werdende Defizit der IV tun? Was haben wir für andere Lösungen zur Atomenergie?

Wie war das früher?
Einige Probleme waren damals noch nicht aktuell. Sicher können wir uns kein Beispiel an der vergangenen Energie- und Umweltpolitik nehmen - aber wie war es mit den Sozialwerken? Was passierte z.B. mit den alten Menschen?

Wir wollen wir es gemeinsam schaffen...
... wie wollen wir in unserem Land gemeinsam etwas erreichen, wenn wir im kleinen immer mehr auf unseren eigenen Egoismus abfahren? Wenn wir in unserer Familie, in unserem Wohnhaus, in unserem Quartier usw usw... die Gemeinschaft pflegen und stärken, dann finden wir auch im grösseren Rahmen tragfähige Lösungen. Was oder wer hilft uns in schwierigen Zeiten? Mal ehrlich, in 9 von 10 Fällen sind das Freunde. Offene und ehrliche Beziehungen (Das können auch Verwandte sein). Menschen, denen ich ohne zu zögern um 2 Uhr in der Nacht anrufen kann und die dann für mich da sind. Leute die da sind wenn ich sie brauche.

Ich wünsche allen LeserInnen gute, tragfhähige und ehrliche Beziehungen zu Freunden, die da sind wenn das System versagt.


Risikogruppen und steigende Gesundheitskosten

Traue keiner Statistik...
...die Du nicht selber gefälscht hast. Alle hacken auf den Risikogruppen rum. Im TV vergeht kein Tag an dem nicht von übergewichtigen Kindern gesprochen wird. Wir können mit Uri Geller gemeinsam aufzuhören zu rauchen etc. etc.

Raucher und Dicke belasten die Gesundheitskosten nicht mehr als Normalos...
... sagt eine Studie aus Holland. Dazu zitiere ich den Text aus dem BLOG von meinem Freund Henne-Guet. Uebrigens ein BLOG, den ich wärmstens empfehlen kann.

Schlanke Nichtraucher kosten das Gesundheitswesen gemäss einer neuen Studie mehr als Übergewichtige und Raucher. Der Grund: die kürzere Lebenserwartung. Der Bund muss bei Präventionskampagnen seine Argumente überdenken. Trotz dünner Datenlage ist der Glaube, dass ein ungesundes Leben das Gesundheitswesen viel koste, weit verbreitet.

Auch in Bundesbern: «Direkte Behandlungskosten, aber auch indirekte Kosten wie verlorene Arbeitstage durch Krankheit kommen die Gesellschaft teuer zu stehen», schreibt etwa die vom Bund unterstützte «Gesundheitsförderung Schweiz» zum Thema Übergewicht. Und eine vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Auftrag gegebene Studie schätzt, dass sich die Kosten von Übergewicht und Fettleibigkeit in der Schweiz auf jährlich rund 2,7 Milliarden Franken belaufen. Allein die Hälfte davon seien direkte medizinische Kosten.

Nun kommt Widerspruch aus den Niederlanden. Forscher vom Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt haben dort im Auftrag des Gesundheitsministeriums die Kosten neu berechnet und kommen zum Schluss: Übergewichtige und Raucher kosten das Gesundheitswesen weniger als schlanke Nichtraucher. Im Unterschied zu gängigen Kalkulationen berechneten die Niederländer die Summe aller medizinischen Aufwendungen über die gesamte Lebensspanne.

Die höheren jährlichen Kosten von Übergewichtigen und Rauchern wurden dabei durch die kürzere Lebenserwartung aufgewogen. «DIE PRäVENTION von Übergewicht mag zwar wichtig und kostengünstig sein, um die Volksgesundheit zu verbessern», schreiben die Studienautoren um Pieter van Baal in der Fachzeitschrift «Public Library of Science Medicine». «Sie ist jedoch kein Heilmittel gegen zunehmende Gesundheitskosten.» Ähnliches hatten bereits frühere Studien beim Rauchen gezeigt.

Die damit verbundenen Krankheiten seien vergleichsweise tödlich und billig, so die Begründung. Zu ihren Resultaten gelangten die Niederländer nicht anhand von statistischen Auswertungen realer Fälle, sondern durch Simulationen. Dabei verglichen sie drei Gruppen: schlanke Nichtraucher, schlanke Raucher und fettleibige Nichtraucher mit einem Body-Mass-Index über 30. Die eingesetzte durchschnittliche Lebenserwartung betrug bei der ersten Gruppe 84 Jahre, bei den Rauchern 77 Jahre und den Übergewichtigen 80 Jahre.

IN DIE BERECHNUNG einbezogen wurde auch, dass Fettleibige und Raucher stärker zu Herzkrankheiten neigen als schlanke Nichtraucher. Krebserkrankungen traten – abgesehen von Lungenkrebs – bei allen dreien gleich häufig auf. Diabetes wurde am häufigsten bei den Übergewichtigen festgestellt, die normalgewichtigen Nichtraucher hatten die meisten Schlaganfälle. Der Studie zufolge verursachen Übergewichtige im Alter zwischen 20 und 56 Jahren zwar die meisten Kosten im Gesundheitssektor.

In der Gesamtsicht kehrt sich die Reihenfolge jedoch um: Ab dem Alter von 20 Jahren bis zum Lebensende kosten schlanke Nichtraucher rund 460 000 Franken, Übergewichtige 410 000 Franken und Raucher etwa 360 000 Franken. Auch wenn die Zahlen aus den Niederlanden stammen, dürften die Grössenordnungen auch für die Schweiz gelten.

IN DER SCHWEIZ wird Übergewichtigen und Rauchern regelmässig mit den Gesundheitskosten ein schlechtes Gewissen gemacht. Doch nun klingt es plötzlich anders: Die Lebensqualität stehe im Vordergrund, sagt Peter Burri, Pressesprecher der Gesundheitsförderung Schweiz. «Die rein ökonomische Sicht macht keinen Sinn.» Michael Beer, der beim BAG eine Kostenstudie zu Übergewicht betreut hat, ist sich jedoch sicher, dass bei einem Einbezug von volkswirtschaftlichen Verlusten, etwa durch Arbeitsausfälle, Übergewichtige teurer wären als Gesunde. Allerdings fehlen entsprechende Untersuchungen

Sonntag, 24. Februar 2008

Warum wiederfahrt mir Unrecht?


Ich wurde beruflich ungerechtfertigt schwer beschuldigt...
...und das nicht nur bilateral sondern "sogar" vor versammelter Mannschaft. Automatisch hat sich eine Stimme in mir gemeldet: "He was soll das? So etwas kannst du mit mir nicht machen! Warte nur, ich weiss mich zu wehren! Dann wollen wir die Sache mal klar stellen!" Dabei ist eine andere Stimme völlig untergagangen (by the way, ich bin nicht schitzophren ich schreibe einfach bildhaft): "Du selber weisst doch was wirklich passiert ist. Du weisst, dass Du Dich korrekt verhalten hast. Du hast es doch nicht nötig auf eine solche unbegründete Attacke zu antworten."

Wie reagierst Du - wie reagiere ich in einer solchen Situation
Manchmal reagiert es mir einfach, denn ich bin trotzt meines Geschlechtes (Mann) etwas (oder etwas mehr) emotionell veranlagt. Im nachhinein ist man immer gescheiter. Wie hätte ein anderer Mann in der selben Situation reagiert? Ist es falsch oder ist es richtig zu reagieren? Zu letzt läuft doch alles auf die entscheidende Frage hinaus: Wie kann ich mir Gerechtigkeit verschaffen - oder wer verschafft mir sie?

Das Leben ist ungerecht...
... und doch schreien und lechtzen wir nach Gerechtigkeit. Doch wird diese Suche jemals enden? Werden wir je die vollkommene Gerechtigkeit erhalten - oder jagen wir einem Phantom nach? Eigentlich sollte ich hier getreu meiner christlichen Ueberzeugung einen Satz loslassen, das wir alleine in Gott unsere Gerechtigkeit finden. Diese Aussage stelle ich gar nicht in Frage, ich möchte sie einfach mehr in meiner Situation und Leben sehen, erleben und spühren können. Doch wenn ich das nicht kann, bleibt es bei meinem Glauben.


Samstag, 23. Februar 2008

Mahoganyhall in Flammen mit Chris & Mike

Die zwei verrückte Zürcher Giele...
...liesen die Mauern der Mahoganyhall erzittern. Wer Boogie mag muss Woogie lieben, wobei Boogie Woogie in der Schweiz durchaus mit Chris & Mike ersetzt werden kann.

Zwei Zürcher in Bern...
...die beiden hatten ein bisschen Schwierigkeiten, das z.T kritische und etwas zurückhaltende Berner Pulikum in Fahrt zu bringen aber am Schluss standen doch alle und klatschten begeistert mit.

Kurioses
Ich möchte gerne mal wissen, wieviele Tasten die zwei Brüder aus dem Zürcher Oberland an einem Abend drücken. (Anmerkung: nicht wieviel Tasten ein Piano hat sondern wieviel Mal schlagen sie z.B. das C an) Das Tempo war manchmal so rassend schnell, dass ich als Heimat Berner zwei Töne so richtig mitbekommen habe, der Anfang und das Ende. Dazwischen haben die so schnell in die Tasten "gehauen",
dass die Geschwindigkeit jedes Notenblatt überfordern würde.

Berner Boogie
Quizfrage, was ist ein Berner Boogie? Nach diesem Konzert würde ich sagen, wenn Chris & Mike einen getragenen Blues spielen.

Links

Chris & Mike auf Youtube
...oder was ich gefunden habe als ich deren Name auf Youtube eingegeben habe. Entweder haben die zwei Namensbrüder über dem grossen Teich (nicht Zürichsee) oder sie haben es noch nicht geschafft, in den USA bekannt zu werden. Verdient hätten sie es auf jeden Fall. Ich wünsche ihnen, dass Chris & Mike wie im bekannten Lied "all over the World" rocken.


Freitag, 22. Februar 2008

Vertraue keinem Arzt!




Dieser Post ist rein persönlicher Natur...

... und soll darum auch nicht für alle MedizinerInnen gelten. Nur ich habe leider eine ganz schlechte Erfahrung gemacht und diesen Frust muss hier jetzt ablassen: Gewisse Aerzte der allgemeinen Medizin sollten dringend auch ein Psychologiestudium belegen oder bei einem Psychiater gewissen Unterricht besuchen müssen!


Ich habe den Hausarzt gewechselt...

... weil ich mit der Behandlung beim alten nicht zufrieden war. Ich habe der Praxishilfe 3x erklärt, dass ich in einer Notlage bin, ihre Antwort: "Ja - nächsten Donnerstag haben wir einen Termin." Doch vom Regen in die Traufe... nach der 2 Behandlung beim neuen Hausarzt meinte dieser: "Ich bin der Meinung sie verschweigen mir etwas."


Der Mensch ist schlecht und will mich hintergehen...

... ist wohl die Meinung von vielen unserer ehrenwerten Mitmenschen. Warum ist das so? Warum ging dieser Haussarzt fast automatisch davon aus, dass ich evtl. auf einem Drogentrip bin oder desswegen ein Psychose schiebe? Warum geht er vom schlechten und nicht vom guten im Menschen aus w..... Uups, da muss ich mich wohl selber auch an der Nase nehmen. Habe ich persönlich nicht eine (etwas) ähnliche Einstellung...

Schlafsötrungen - Folge der Zivilisation


So sieht es manchmal aus, wenn Menschen versuchen zu schlafen...
Die Augen sind geschlossen, sie sind möglichst entspannt, haben ihr zu Bett-gehen-Ritual abgeschlossen und warten nur noch auf den Uebertritt vom Dösen (bei Bewusstsein) in den Schlaf wo sich der Verstand bis zu einem gewissen Grade abschalten und der Körper sich erholen kann. Doch dieser Uebertritt wird vielen Menschen verwehrt oder erschwehrt...

Generalantwort: vegetatives Nervensystem oder Schlaf-Apnoe...
...trifft sicher häufig auch zu. Aber aus meiner Sicht werden diese Antworten oft zu gern und zu schnell gewählt. Wie z.B. die POS-Kinder deren Anzahl plötlich sprunghaft anstieg. Sicher, in mehr Fällen als bekannt sind für Schlafstörungen das vegetative Nervensystem oder eine Schlaf-Apnoe verantwortlich. Oft sind die Ursachen aber komplexer. Die Medizin in allen ehren - aber manchmal machen sich die Götter in weiss die Antwort auch zu einfach...

Donnerstag, 21. Februar 2008

Der Schweiz geht der Strom aus

Ich spare keinen Strom...
...solange das Gewerbe nicht damit anfängt. In unserer Firma (Bundesbetrieb!!!) laufen während der Nacht unzählige Computer, Drucker, Kopierer produzieren Wärme und fressen Strom für nichts. Diese Firma hat auf ihren PCs ein Betriebssystem installiert, dass auf gewissen Computern z.T. bis 15min braucht/e bis man arbeiten kann/konnte. Fazit - die PCs wurden nicht mehr abgeschaltet sondern nur abgemeldet, damit man am Morgen ohne Verzögerung beginnen kann. Ich sag nur .i.r.x und .pu.

Ich spare Geld und Strom...
...indirekt spare ich Geld, wenn ich all meine Lampen durch Sparlampen ersetze und wenn ich meinen Fernsehr konsequent abschlate und nicht auf Standby lasse. Auch wenn die Industrie und das Gewerbe nicht reagiert, ich spare Strom und damit (mein) Geld.

Alle Geräte abschalten und nicht im Standby...
...ich kann das jetzt nicht belegen aber eine befreundete Physikstudentin hat gesagt: "Wenn alle Haushalte er Schweiz konsequent alle elektr. Geräte abschalten und nicht im Standby lassen würden, dann könnte man das Kernkraftwerk Mühleberg einsparen. Wie gesagt "ich sags nur nach und kann nicht mit Zahlen und Fakten aufwarten...

Atomkraft - Nein Danke!
Was ich persönlich absolut deplatziert finde, ist die Argumentation von gewissen Firmen und vor allem Politiker, die den "drohenden" Stromengpass mit einem neuen Kernkraftwerk "lösen" wollen. Atomkraft sei sauber??? Ehrlich, für wie blöd halten diese Leute eigentlich das Schweizer Volk? Aus meiner Sicht wäre es an der Zeit, dem Strompreis von einem Atomkraftwerk auch die Folgekosten für Entsorgung bzw. Endlagerung dazu zu zählen... Atomkraft kann doch Heute keine Alternative mehr sein!

Wasserkraft - Nein Danke?
Die Haltung von gewissen linken und alternativen PolitikerInnen kann ich aber auch nicht gutheissen. Sie sind gegen Atomstrom, gegen die Erweiterung von bestehenden Wasserkraftwerken (Grimsel), gegen die Erstellung von Windkraftwerken... vor allem "dagegen". Das ist aus meiner Sicht genau so falsch wie die Meinung von gewissen FDP- und SVP-VertreterInnen. Fakt ist, ohne Strom steht unsere heutige Welt still. Vielleicht braucht es das damit wir wie in den unzähligen Endzeit SCI-FI Filmen lernen nicht immer nur von der Natur zu nehmen. Wer weiss...

Mittwoch, 20. Februar 2008

Hilfsorganisationen machen nur ihr Business

Auf einer Zugfahrt...
... habe ich von Zürich nach Bern zugehört, wie der Leiter eines bekannten Schweizer Hilfwerks am Telefon seinen Geschäften nachging. Was ich alles mitbekommen habe, hat mir die Augen geöffnet. Ein grösseres Hilfwerk funktioniert Heute genau gleich nach marktwirtschaftlichen Prinzipien wie ein "normales" Unternehmen. Für den Leiter dieses Hilfswerks standen (zumindest am Telefon) nicht die Bedürftigen im Vordergrund sondern Zahlen und Fakten. Er unterhielt sich z.B. mit einer Mitarbeiterin welche Aktion wieviel Gewinn eingebracht hatte. Anscheinend ist Helfen Heute (oft) nicht mehr Mission oder Vision sondern just Business.

Unicef Deutschland verliert Spendensiegel (Link zum Artikel)
Was spricht dagegen ein Hilfwerk nach marktwirtschaftlichen Prinzipien zu führen? So viel ich weiss hat der abgetretene Leiter von Unicef Deutschland durch seine Arbeit der "Gewinn" des Unternehmens in den vergangenen Jahren gesteigert. Der Umstand, dass viele Euros an Spendengeldern als Prämien an Vermittlern ausbezahlt wurden ist nicht schön, nicht wünschenswert aber Realität (nicht nur bei Unicef). Eine andere Sache ist natürlich die fehlende Transparenz und das Verschweigen dieser Prämienzahlungen. So etwas soll und darf nicht akzeptiert werden.

Pioniergeist und Finanzen eines Hilfswerks
Am Anfang steht oft ein Mensch und eine Idee. Dieser Pionier hat die Gabe Not und Bedürfniss zu erkennen und dagegen eine Idee zu entwickeln (wie z.B. Karl-Heinz Böhm mit dem Hilfwerk Menschen für Menschen). Viel zu oft fehlt aber diesen Pionieren die Weitsicht und der Hintergrund ihre Idee auch finanziell abzusichern. Mir persönlich ist ein Beispiel bekannt wo ein christliches Werk in grosse finanzielle Schwierigkeiten geraten ist weil meiner Meinung nach dem finanziellen Aspekt zu wenig Beachtung geschenkt wurde. Wenn der Übergang von der Pionierphase zum Alltag oder daily business nicht klappt, steht die Zukunft eines Werkes stets auf wackeligen Beinen.

Ich glaube an das Geld (bzw. das wir genug Spenden erhalten)
Gerade in christlichen Werken wird der Glaube immer wieder auch in finanziellen Fragen als Messstab oder Prüfung betrachtet. Haben wir genug Glauben, dass unsere Finanzen wieder ins reine kommen? Ich bete für "genug" Spenden. Diese Gedanken sind alle nicht falsch. Gott verbietet uns aber nicht (und das Gesetzt schreibt uns vor) auch die Finanzen zu planen.

Abschliessender Gedanken
Auch wenn es mir und meiner Ueberzeugung etwas wiederstrebt, bin ich der Meinung dass Hilfwerke finanziell "auch" marktwirtschaftlich funktionieren sollten. Von einer solchen Organisation erwarte ich jedoch Transparenz für was genau "jede" Spendeneinnahme verwendet wird und ich hoffe/wünsche mir, dass für die Administration ein Minimum und für die "direkte" Hilfe ein Maximum aufgewendet wird.

Dienstag, 19. Februar 2008

Begründung für das Zöibat

Was ist der Grund...
...warum katholische Priester ehelos leben müssen? Könnte es sein, dass die katholische Kirche viel weniger Probleme mit phädophilen Gottesmännern hätte, wenn diese heiraten und eine Familie haben könnten? Das ist sicher keine Garantie, dass sexueller Missbrauch nachher nicht mehr stattfinden wird. Solch schreckliche Dinge passieren oft in der Familie, Verwandschaft oder im Bekanntenkreis. Leider ist es nicht der grosse Unbekannte im Wald sondern Menschen die wir kennen und denen wir vertrauen. Wenn aber mit der Aufhebung des Zölibats nur ein Kind vor solch einem schrecklichen Erlebnis bewahrt werden könnte, wäre aus meiner Sicht eine Diskussion über das Pro und Contra sicher sinnvoll. So wie es aussieht werden solche Bestrebungen aber im Keime erstickt. Die Einzelheiten dazu finden sie hier in diesem Artikel.

Warum ein Zwang?
Das Zölibat, wenn es freiwillig gewählt wird, hat durchaus auch seine guten Seiten. Man(n) oder Frau kann sich ganz auf Gott, seine Vision und Mission konzentrieren. Wie wird das ganze eigentlich von der katholischen Kirche begründet? Gibt es Bibelstellen oder eine sonstige plausible Erklärung?

Sonntag, 17. Februar 2008

Wie gut kennen wir den menschlichen Körper?

Ein Wunder und Geheimnis - der menschliche Körper
Trotz der modernster Technik und Millionen von studierten Köpfen die gemeinsam den Kopf schräg halten damit der ganze Verstand zusammenfliesst, ist unser Körper immer noch ein Wunder und vieles liegt noch im Verborgenen. Trotz der modernsten Medizin sind wir gegenüber gewissen Käfern einfach machtlos.

Das vegetative Nervensystem...
...wird oft als Antwort verwendet, wenn die Ursachen im "nervlichen" Bereich liegen. Aber was heisst das wirklich? Was kann ich mit der Ausssage anfangen, dass mein vegetatives Nervensystem überlastet oder zu stark stimuliert ist? Toll, ich habe gar nicht gewusst, dass es in meinen Nervenbahnen eine Vegetation gibt.

Irgendwie auch beruhigend...
...zu wissen, dass der Mensch nicht alles weiss und kann. Die Frage nach dem Schöpfer oder Erfinder lasse ich (bewusst) offen. Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass unser Körper und das komplexe Zusammenspiel der einzelnen Organe nicht durch Zufall oder Entwicklung (Evolution) entstanden sein kann.

Was ist Evolution?
Humoristisch ausgedrückt hat das Nichts beschlossen, Etwas zu werden. Das ist nur ein satirischer , der mir während dem Schreiben zugefolgen ist. Bitte nicht böse werden ;-)

Evolution vs Bibel
In meinem Blog äussere ich meine ganz persönliche subjektive Meinung. Zum Glück haben wir in der Schweiz (noch) Meinungsfreiheit. Diskussionen oder besser Schlagabtausche und Gerichtsfälle wie es sie in der USA gibt (Evolution vs Bibel) halte ich jedoch eher für kontraproduktiv. Denn auch die Christen können von anders denkenden Menschen lernen und umgekehrt. Warum muss immer jemand recht haben und der andere falsch? Warum muss immer jemand Sieger sein und der andere Sieger?

11 Tage ohne Schlaf - die Spinnen die Briten

Der Rekord im Dauerwachsein...

...hat, wie kann es anders sein, ein Brite. 11 Tage und Nächte an einem Stück ist der wach geblieben. Den Artikel dazu gibt es hier.

Montag, 11. Februar 2008

Der Onkel gibt seiner Nichte Sexualkunde?

Fragwürdige Sexualkundetips
Ich muss vorausschicken, dass ich mich hier nur auf den Artikel in der Gratiszeitung 20min beziehe. Die Broschüre habe ich nicht gelesen. Trotzdem fühle ich mich gedrängt dazu zu schreiben:

In diesem Ratgeber wird gem dem Zeitungsartikel Zitat: Der «Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualerziehung vom 1. bis zum 3. Lebensjahr» fordert Eltern dazu auf, «das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden, indem das Kind beim Saubermachen gekitzelt, gestreichelt, liebkost, an verschiedensten Stellen geküsst wird». Ende Zitat. Diese Aussage allein ist aus meiner Sicht schon problematisch und kann zu Grenzverletzungen führen.

Wenn aber das folgendende Zitat wirklich stimmen sollte, wäre es aus meiner Sicht angebracht, die Verfasser dieser Broschüre gerichtlich zu belangen. Zitat: Der Ratgeber fände es «zudem erfreulich, wenn auch Väter, Grossmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen würden und sich anregen liessen». Ende Zitat Grossmütter, Onkel, Kinderfrauen haben an den Geschlechtsteilen von einem anvertrauten Kind mit Ausnahme der Unterstützung in der Hygiene oder bei Verletzungen nichts - aber auch gar nichts zu tun! Das kann aus meiner Sicht wirklich als Anleitung zu Übergriffen ausgelegt werden und ist ein gefundenes Fressen für jede phädofilen Mann oder Frau.

In Deutschland hat man diese Broschüre zum Glück aus dem Verkehr gezogen - aber die zuständigen Schweizer Stellen halten es wieder einmal nicht für nötig... leidtragende sind wieder einmal mehr... die missbrauchten Kinder.

Anmerkung: Die Zitate sind beziehen sich alle auf den
Artikel und nicht direkt auf die Broschüre.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Warum sind Christen unbeliebt?

Einleitung
Wenn ich mit ArbeitskollegInnen oder MusikantInnen im Musikverein spreche oder wenn ich beim Mitttagessen in der Kantine die Gespräche ein bisschen mitverfolge, fällt mir immer wieder etwas auf: Die sogenannten, frommen, gläubigen, bekennenden Christen sind unbeliebt (

Bitte keine Antwort aus der Bibel
In diesem Fall suche ich ganz bewusst nicht in der Bibel nach Antworten. Nicht das dieses Buch für mich keine Rolle spielt oder ich die Aussagen in Frage stelle aber für diesen Post suche ich die Gründe bei uns Menschen und in unserer Gesellschaft.

Zu was für einer Herde gehörst Du?
Der Mensch ist ein Herdentier. Wir suchen uns ganz automatisch Bekanntschaften und schaffen uns ein Umfeld in dem wir uns wohlfühlen, mit dem wir uns austauschen können. Wir treffen uns gerne mit Gleichgesinnten, denn dann haben wir automatisch ein Thema ein Grund über was wir reden und austauschen können. In diesem Fall könnte man aktive Kirchgemeinde und/oder Freikirchen durchaus auch als Vereins- und Freizeitgestaltung betrachten. In dieser Gruppe erhalte ich ähnlich wie in einem Verein eine Struktur, ein Halt den ich zum Leben brauche.

Der Unterschied zwischen einer Freikirche und einem Sportverein
Rein rechtlich gesehen gibt es keine, beides sind Vereine. Im Alltag gibt es auch gewisse Ähnlichkeiten. Beide Gruppen treffen sich regelmässig um gemeinsam Zeit zu verbringen. in beiden Vereinen wird etwas "mehr oder weniger" angebetet - in einem Gott im anderen den Sport. Doch was macht der Unterschied? Warum bewegt die Mitgliedschaft bei einer Freikirche die Gemüter um einiges mehr als die bei einem Fussballklub?

Extremisten - Fundamentalisten - Anarchisten - Christen
Menschen die überzeugt für eine Sache einstehen fordern uns heraus. Sie bedrängen und bedrohen uns auf eine Art. Wenn es dann noch etwas mit dem Glauben zu tun hat, haben wir schnell das Gefühl, dass mir meine Fehler vorgehalten werden. Nach dem Motto ich bin gut und Du bist schlecht.

Warum ist Dein Glaube meine Lösung für alle Probleme
Je nach Prägung der Freikirche wird die frohe Botschaft von Jesus Christus mehr oder weniger absolut verkündet. Das kann auf unsere Umgebung durchaus überheblich wirken. Auch wenn ich überzeugt bin, das mein Weg der beste und der richtige für mich ist, wie kann ich davon ausgehen, dass das auch andere so empfinden?

Warum stelle ich mir diese Fragen?
Jeder Mensch füllt sein Leben mit etwas. Das kann alles sein, vder Arbeit über ein Hobby bis zu seinem Glauben. Ich selber habe erlebt, dass mein Glauben und Ueberzeugung mir schon in manchen schwierigen Situationen geholfen hat. (Esotheriker würden das evtl. Spiritualität nennen). Doch warum sprechen wir ganz normal über die Arbeit, den Verein, das Hobby, den Yogakurs - aber den Glauben - das ist Privatsache - da haben wir/da habe ich Hemmungen.

Montag, 4. Februar 2008

Jeder Feind hat einen Freund

Liebet Eure Feinde
Dieser einfache Satz der Jesus während der Bergrpedigt ausgesprochen hat bietet Stoff für hunderte von Predigten, tausende von Diskussionen und Millionen von Büchern. Er ist damals so aktuell wie Heute. Auch mich hat er zum Nachdenken angeregt aber anders als erwartet.

Menschen die ich nicht mag...
...gibt es immer wieder - und wird es immer geben. Grundsätzlich suche ich keinen Streit und versuche auch mit Menschen einen Weg zu finden, die nicht meine Überzeugung teilen. Verschiedentlich habe ich auch schon mal das Feedback erhalten, dass ich selber nicht zu der pflegeleichten Sorte gehöre. Das ist für mich umso mehr einen Grund mich anzustrengen stets einen Weg oder eine Lösung zu finden.

Die andere Meinung stehen lassen
Auch wenn diese Aussage machen zu humanistisch geprägt ist, habe ich trotzdem meine gute Erfahrungen damit gemacht. Wenn es nicht mehr möglich ist in einer "fairen" Auseinandersetzung Argumente einzubringen und anzuhören und wenn die "Sache" zu emotional und zu persönlich wird, ist es oft am besten zu unterbrechen (evtl später weiter zu reden) und einfach die Meinung des anderen stehen zu lassen ohne ein Urteil/Beschluss zu fällen was richtig oder falsch ist.

Jeder Feind hat auch einen Freund
Gewisse Menschen bringen unser Blut in Wallung. Je näher sie unserem Umfeld sind um so schwieriger kann es werden, einen Weg mit ihnen zu finden. Es kann sein, dass wir den Laden sofort dichtmachen und die Storen runterlassen, wenn wir diesen Menschen nur reden hören. Solche oder ähnliche Situationen haben wir sicher alle schon einmal erlebt.

Was mir hilft
Was mir dabei geholfen hat ist eine buddhistische Weisheit welche sinngemäss heisst. Jeder Feind hat auch einen Freund. Der nervige Chef hat zu Hause Frau und Kinder die ihn lieben und schätzen. Der Büronachbarin aht einen Freund welche ihr den Halt gibt im Büro die geforderte Leistung zu erbringen. Manchmal kommen die Enkelkinder des kauzigen Nachbar ihn besuchen und danach ist er wie ausgegewechselt. Das Wissen, dass neben mir ein Mensch "aus Fleisch und Blut mit Gefühlen" sitzt, hilft mir, in ihm das menschliche zu suchen und zu sehen.

Kleiner Nachtrag zu christlich und buddhistisch
Vielleicht gibt es Leser unter Euch, die sich fragen warum ein sogennanter bekennender Christ buddhistische Weisheiten in seinem BLOG zitieren kann. Es gäbe doch genügend christliche Aussagen um einen BLOG-Eintrag zu verdeutlichen. Richtig, die gibt es sicher - aber genau dieser Spruch hat zu mir gesprochen. Durch ihn hat der Bibelvers "liebet eure Feinde" eine ganz neue Bedeutung für mich erhalten. Desswegen bin ich noch lange kein Buddhist.